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Adobe unterstützt Datenbank SQLite

26.02.2008 | 11:05 Uhr |

Adobe ist dem SQLite-Konsortium beigetreten. Damit beteiligt sich das Unternehmen an der Weiterentwicklung dieser einfachen aber durchaus leistungsfähigen Open-Source-Datenbank, die ohne Datenbankserver auskommt.

SQLite ist eine relationale Datenbank, die unter anderem für Windows und Linux zur Verfügung steht und von diversen Programmiersprachen wie beispielsweise PHP unterstützt wird. SQLite findet vor allem beim Embedded-Einsatz Verwendung und ist auch Bestandteil von Firefox 3 - dort werden die Bookmarks und die Browser-History mit Hilfe von SQLite gespeichert.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen SQLite und anderen SQL-Vertretern wie das kürzlich von Sun aufgekaufte MySQL ist die Tatsache, dass SQLite keinen Datenbankserver benötigt. Alle Daten und Informationen werden in Dateien gespeichert. Das erleichtert zunächst einmal die Installation und Nutzung dieser Datenbank.

SQLite ist Open Source , wird aber von einigen wichtigen Firmen unterstützt, die in einem Konsortium zusammen geschlossen sind. Mozilla und Symbian gehörten diesem Konsortium bereits an, jetzt engagiert sich auch Adobe für SQLite und wird die Weiterentwicklung von SQLite unterstützen, wie man einem Blog-Eintrag entnehmen kann .

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