142500

Opasoft und Bugbear machen das Internet unsicher

02.10.2002 | 14:05 Uhr |

Eine Zeit lang herrschte Ruhe an der Viren-Front. Seit kurzem ist es damit aber wieder vorbei: Opasoft und Bugbear bedrohen die Rechner der Anwender. Bei Beiden handelt es sich um Internet-Würmer mit Trojaner-Funktionen, die unter Umständen auch für Nutzer von Online-Tauschbörsen eine Gefahr darstellen können.

Eine Zeit lang herrschte Ruhe an der Viren-Front. Damit ist es aber seit kurzem wieder vorbei: Opasoft und Bugbear bedrohen die Rechner der Anwender. Bei Beiden handelt es sich um Internet-Würmer mit Trojaner-Funktionen, die unter Umständen auch für Nutzer von Online-Tauschbörsen eine Gefahr darstellen können.

Opsasoft ist eine Kombination aus Wurm und Trojaner. Die Experten des russischen Sicherheits-Unternehmens Kaspersky Labs berichten über Infizierungen aus Russland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Korea sowie einer ganzen Reihe anderer Länder.

Opasoft verbreitet sich als 28 Kilobyte große .EXE-Datei in Netzwerken. Der Wurm überprüft dazu diverse IP-Adressen. Wenn er freigegebene Laufwerke oder Ordner entdeckt, versucht er sich auf diese zu kopieren.

Die Malware dringt in einen Computer ein und erstellt unter dem Namen "SCRSVR.EXE" im Windows-Verzeichnis eine Kopie von sich. Außerdem trägt sie sich in die Windows-Registry ein, um bei jedem Systemstart aktiviert zu werden: HKLM\Software\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\RunScrSvr = %worm name% .

0 Kommentare zu diesem Artikel
142500