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Opasoft-Wurm: So schützen Sie sich

04.10.2002 | 10:55 Uhr |

Seit Anfang Oktober grassiert im Internet wieder eine Wurm-Epidemie. Schuld daran ist Opasoft, ein Wurm mit Trojaner-Funktion. Bei den Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs, einem russischen Unternehmen für Antiviren-Software, liegt der neue Wurm bei den Support-Anfragen mittlerweile vor dem berühmt-berüchtigten Klez-Wurm.

Seit Anfang Oktober grassiert im Internet wieder eine Wurm-Epidemie. Schuld daran ist Opasoft, ein Wurm mit Trojaner-Funktion. Bei den Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs, einem russischen Unternehmen für Antiviren-Software, liegt der neue Wurm bei den Support-Anfragen mittlerweile vor dem berühmt-berüchtigten Klez-Wurm.

Opasoft verbreitet sich - anders als die "typischen" Internet-Würmer - nicht als Mailanhang, sondern scannt das Internet nach Computern, auf denen Windows 95/98/ME läuft und eine Netzwerkfreigabe zum Laufwerk C besteht. Danach sucht er nach dem Passwort für das jeweilige System und lädt, wenn er dieses gefunden hat, eine Kopie von sich auf den Computer. Bei seiner Suche und bei der Infizierung verwendet Opasoft die Ports (Port 137 und 139), die von Windows zum Austausch von Informationen übers Internet verwendet werden.

Privatanwender sollten Kaspersky Labs demzufolge überprüfen, ob auf dem Rechner ein File- und Print-Sharing-Tool aktiviert ist. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol "Netzwerkumgebung", dann auf "Eigenschaften" und dort auf " Datei- und Druckerfreigabe". Falls Sie absichtlich den Zugang zum Laufwerk C geöffnet haben, sollten Sie sich versichern, dass er mit einem Passwort von einer Länge von mindestens zwei Zeichen geschützt ist.

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