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Jeder 5. Deutsche surft mit dem Handy

Im Durchschnitt nutzt jeder fünfte Deutsche sein Handy, um online zu gehen. Einfache Dienste wie E-Mail-Abruf oder -Versand werden bevorzugt. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Nutzung.

Inzwischen nutzt bereits jeder Fünfte in Deutschland das Handy, um ins Internet zu gehen. Jeder vierte Bürger ist an einer Nutzung interessiert, doch nur 13 Prozent planen, in naher Zukunft mobil zu surfen. Das ist das Ergebnis der Studie zwei.null trends, die vom Marktforscher Innofact im Auftrag der Website deutsche-startups.de durchgeführt wurde. Für die Studie wurden 1001 Internetnutzer befragt.

38 Prozent der Befragten sagten, dass sie nicht an einem mobilen Zugang zum Internet interessiert sind. Insbesondere Frauen sehen kaum einen Nutzen im mobilen Internet. Während fast jeder vierte Mann auch mobil ins Internet geht, greifen nur 15 Prozent des weiblichen Geschlechts zum Handy, um E-Mails abzurufen oder Informationen im Netz zu suchen. 41 Prozent sind sogar uninteressiert.

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern zeigt sich auch in der Nutzungshäufigkeit. 35 Prozent der männlichen Handynutzer greifen ein- oder mehrmals pro Woche unterwegs auf das Internet zu und 27 Prozent sogar täglich. Bei den Frauen sind es 42 Prozent, die mindestens einmal die Woche mobil das Internet nutzen, aber nur 11 Prozent, die täglich darauf zugreifen. Allerdings glauben 42 Prozent der Befragten, dass sich das mobile Internet in drei bis fünf Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt, für 18 Prozent wird das Internet auf dem Handy sogar in weniger als drei Jahren zu einem normalen Bestandteil des Alltags.

Je einfacher ein Dienst zu benutzen ist, desto häufiger findet er Zuspruch. Zu den beliebtesten Dienste gehören E-Mails, Nachrichten und der Wetterbericht. An fünfter Stelle stehen Routenplaner. Mobiles Fernsehen, soziale Netzwerke und Geotagging werden auf dem Handy kaum genutzt. Soziale Netzwerke und die Standortbestimmung über das Handy sehen die Befragten aber als wichtigen Trend, ebenso mobiles Fernsehen. Mit 73 Prozent steht jedoch die regionale Informationsbeschaffung an der Spitze des Trendbarometers.

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