Online-Sicherheit
Ilse Aigner mahnt zur Vorsicht bei Facebooks Timeline
Die Verbraucherschutzministerin mahnt angesichts der in der vergangenen Woche angekündigten Neuerungen im Social Network Facebook zur Vorsicht.
In der vergangenen Woche enthüllte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Rahmen der F8 Developer Conference die Zukunft des sozialen Netzwerks. Mit Timeline soll Facebook dabei zum virtuellen Lebensarchiv eines jeden Nutzers werden. Auf diese Ankündigung reagierten nicht nur zahlreiche Datenschützer, sondern auch die Politik mit Skepsis. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte in den USA Gelegenheit, persönlich mit den Netzwerk-Betreibern zu sprechen und mahnt Facebook-Nutzer zur Vorsicht bei der Herausgabe persönlicher Daten.
Die Grundphilosophie sozialer Netzwerke liege noch wie vor darin, möglichst viele Nutzerdaten abzugreifen, so Aigner Einmal preisgegeben, sind die Angaben möglicherweise für immer im Internet einsehbar. Facebook-Mitglieder sollten sich also gründlich überlegen, ob sie ihr ganzes Leben auf diese Weise online präsentieren wollen. Kritik übt die Verbraucherschutzministerin dabei vor allem an der undurchsichtigen Menüführung des Netzwerks. Nicht immer sei klar, für wen welche Daten einsehbar seien.
"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook
Mit der Ankündigung von Timeline und Open Graph hatte Facebook in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt. Erstere Neuerung speichert alle Nutzerdaten auf einem Zeitstrahl, während mit Open Graph die Aktivitäten ohne das Zutun der Mitglieder archiviert werden.
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Nach wie vor finden Sie die Privatsphäre-Einstellungen im Untermenü von "Konto".
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Wir emfpehlen Ihnen "Benutzerdefiniert" und dann jede der folgenden Einstellungen eigenständig zu bearbeiten.
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Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Funktionsweise von Markierungen
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Andwendungen und Webseiten
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Beschränke das Publikum für ältere Beiträge in deinem Profil
Mit dieser Option ändern Sie im Nachhinein die Sichtbarkeit älterer Beiträge.
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Hier blockieren Sie wie gehabt Personen und Anwendungsanfragen.
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Sicherheitseinstellungen
Werfen Sie auch einen Blick in die "Kontoeinstellungen" und "Sicherheit". Aktivieren Sie "Sicheres Durchstöbern" und "Anmelde-Benachrichtigungen" zum Schutz vor Hackern. Misten Sie bei "Bekannte Geräte" aus und entfernen Sie alte Geräte, die Sie nicht mehr für Facebook nutzen. Beenden Sie alte "Aktive Sitzungen".
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Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
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Sie können die Sichtbarkeit auch im Nachhinein anpassen.
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