Online-Sicherheit

Ilse Aigner mahnt zur Vorsicht bei Facebooks Timeline

Montag, 26.09.2011 | 20:06 von Denise Bergert
Fotostrecke Ilse Aigner (CSU) mahnt vor zu lockerem Umgang mit persönlichen Daten
© ilse-aigner.de
Die Verbraucherschutzministerin mahnt angesichts der in der vergangenen Woche angekündigten Neuerungen im Social Network Facebook zur Vorsicht.
In der vergangenen Woche enthüllte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Rahmen der F8 Developer Conference die Zukunft des sozialen Netzwerks . Mit Timeline soll Facebook dabei zum virtuellen Lebensarchiv eines jeden Nutzers werden. Auf diese Ankündigung reagierten nicht nur zahlreiche Datenschützer, sondern auch die Politik mit Skepsis. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte in den USA Gelegenheit, persönlich mit den Netzwerk-Betreibern zu sprechen und mahnt Facebook-Nutzer zur Vorsicht bei der Herausgabe persönlicher Daten.

Die Grundphilosophie sozialer Netzwerke liege noch wie vor darin, möglichst viele Nutzerdaten abzugreifen, so Aigner Einmal preisgegeben, sind die Angaben möglicherweise für immer im Internet einsehbar. Facebook-Mitglieder sollten sich also gründlich überlegen, ob sie ihr ganzes Leben auf diese Weise online präsentieren wollen. Kritik übt die Verbraucherschutzministerin dabei vor allem an der undurchsichtigen Menüführung des Netzwerks. Nicht immer sei klar, für wen welche Daten einsehbar seien.

"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook
"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook

Mit der Ankündigung von Timeline und Open Graph hatte Facebook in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt. Erstere Neuerung speichert alle Nutzerdaten auf einem Zeitstrahl, während mit Open Graph die Aktivitäten ohne das Zutun der Mitglieder archiviert werden.

Montag, 26.09.2011 | 20:06 von Denise Bergert
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