Online-Sicherheit
Facebook will Browser-Cookies überarbeiten
Facebook hat auf die Kritik des australischen Bloggers Nik Cubrilovic reagiert und will nun schnellstmöglich seine Browser-Cookies anpassen. Künftig sollen keine Daten mehr von Nutzern gesammelt werden, die nicht mehr im Social Network eingeloggt sind.
In dieser Woche sorgte der australische Blogger Nik Cubrilovic für Aufsehen. Im Rahmen eines aktuellen Beitrags deckte er illustre Datensammel-Methoden des sozialen Netzwerks Facebook auf. Cubrilovic fand heraus, dass Facebook selbst nach dem Logout-Vorgang über Browser-Cookies das Surf-Verhalten seiner Nutzer dokumentiert.
Nachdem ein Sprecher des sozialen Netzwerks dieses Vorgehen gestern als unbeabsichtigt erklärte, nahm der Konzern heute Kontakt zu Cubrilovic auf. In einem rund 40-minütigen Konferenzgespräch mit mehreren Facebook-Programmierern, habe das Unternehmen dem Blogger versprochen, seine Browser-Cookies überarbeiten zu wollen. Diese sollen künftig keine identifizierbaren Informationen mehr von Nutzern sammeln, die sich bei Facebook ausgeloggt haben. Das Problem solle laut Facebook innerhalb der nächsten 24 Stunden gelöst werden.
Nachdem ein Sprecher des sozialen Netzwerks dieses Vorgehen gestern als unbeabsichtigt erklärte, nahm der Konzern heute Kontakt zu Cubrilovic auf. In einem rund 40-minütigen Konferenzgespräch mit mehreren Facebook-Programmierern, habe das Unternehmen dem Blogger versprochen, seine Browser-Cookies überarbeiten zu wollen. Diese sollen künftig keine identifizierbaren Informationen mehr von Nutzern sammeln, die sich bei Facebook ausgeloggt haben. Das Problem solle laut Facebook innerhalb der nächsten 24 Stunden gelöst werden.
Fiese Facebook-Fallen - So schützen Sie sich
Cubrilovic hatte in seinem Blog aufgedeckt, dass das soziale Netzwerk über seine Browser-Cookies zahlreiche Nutzer-Details sammelt. Anstatt selbige beim Logout über die Facebook-Seite zu löschen, wurde deren Lebensdauer sogar noch verlängert. Über Websites mit so genannten Social Plugins konnte der Konzern auf diese Weise die Surf-Gewohnheiten von Nutzern genauestens nachverfolgen.
Privatsphäre auf Facebook
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Schritt für Schritt mehr Privatsphäre
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Wenn’s schnell gehen soll, finden Sie unter jedem Beitragsfenster ein Schloss-Symbol. Klicken Sie darauf, erscheint ein Drop-down-Menü, in dem Sie festlegen, wer den Beitrag sehen darf.
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Wirklich interessant wird es aber erst unter „Benutzerdefiniert“: Hier schließen Sie Einzelne aus oder gestatten nur bestimmten Freunden den Lesezugriff. Wer will, legt die Einstellung gleich als Standardeinstellung fest.
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Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Profilinformationen“...
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... befindet sich eine wichtige Kontrollinstanz Ihrer privaten Informationen.
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Hier legen Sie fest, wer was von Ihrem Profil sehen darf.
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Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
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Im Fenster "Benutzerdefiniert" erlauben Sie nur bestimmten Personen das Mitlesen oder schließen einzelne Personen aus.
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Tippen Sie einfach den Namen Ihres Chefes, eines guten Freundes und eines eher flüchtigen Bekannten in die Zeile. Facebook zeigt Ihnen nun an, wie Ihr Facebook-Freund Ihr Profil und Ihre Beiträge auf Ihrer Pinnwand sieht.
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Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Kontaktinformationen“ verhält es sich ähnlich wie bei den Profilinformationen.
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Legen Sie fest, wer „IM-Nutzername“, „Handynummer“, „Andere Telefonnummer“, „Aktuelle Adresse“, „Webseite“, „Heimatstadt“ und E-Mail-Adressen sehen darf.
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Viele Einstellungen können Sie übrigens auch direkt in Ihrem Profil unter „Info“ vornehmen: Fahren Sie einfach mit der Maus über einen Bereich, bis der Button „Bearbeiten“ erscheint.
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In den Privatsphäre-Einstellungen unter „Suche“ bestimmen Sie ferner, wer Sie über Ihren Namen bei Facebook finden darf.
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Entfernen Sie das Häkchen, ist Ihr Profil nicht mehr über Google auffindbar.
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