28.09.2011, 11:25

Denise Bergert

Online-Sicherheit

Facebook will Browser-Cookies überarbeiten

©Facebook

Facebook hat auf die Kritik des australischen Bloggers Nik Cubrilovic reagiert und will nun schnellstmöglich seine Browser-Cookies anpassen. Künftig sollen keine Daten mehr von Nutzern gesammelt werden, die nicht mehr im Social Network eingeloggt sind.
In dieser Woche sorgte der australische Blogger Nik Cubrilovic für Aufsehen. Im Rahmen eines aktuellen Beitrags deckte er illustre Datensammel-Methoden des sozialen Netzwerks Facebook auf. Cubrilovic fand heraus, dass Facebook selbst nach dem Logout-Vorgang über Browser-Cookies das Surf-Verhalten seiner Nutzer dokumentiert.

Nachdem ein Sprecher des sozialen Netzwerks dieses Vorgehen gestern als unbeabsichtigt erklärte, nahm der Konzern heute Kontakt zu Cubrilovic auf. In einem rund 40-minütigen Konferenzgespräch mit mehreren Facebook-Programmierern, habe das Unternehmen dem Blogger versprochen, seine Browser-Cookies überarbeiten zu wollen. Diese sollen künftig keine identifizierbaren Informationen mehr von Nutzern sammeln, die sich bei Facebook ausgeloggt haben. Das Problem solle laut Facebook innerhalb der nächsten 24 Stunden gelöst werden.
Cubrilovic hatte in seinem Blog aufgedeckt, dass das soziale Netzwerk über seine Browser-Cookies zahlreiche Nutzer-Details sammelt. Anstatt selbige beim Logout über die Facebook-Seite zu löschen, wurde deren Lebensdauer sogar noch verlängert. Über Websites mit so genannten Social Plugins konnte der Konzern auf diese Weise die Surf-Gewohnheiten von Nutzern genauestens nachverfolgen.
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