761679

Tipps für den sicheren Online-Einkauf

Gerade zur Weihnachtszeit boomt das Online-Shopping. Damit Sie dabei nicht Betrügern auf den Leim gehen, sollten Sie einige Tipps zum sicheren Online-Einkauf beachten.

Eine von fünf Personen, die im Web einkauft, fällt einem Betrüger zum Opfer, wenn man einer aktuellen Studie glauben darf. Candid Wüest, Sicherheits-Experte bei Symantec, nahm das zum Anlass, um einige aktuelle Tipps zum sicheren Online-Shopping zu veröffentlichen.
 
Dass man nur auf Websites einkauft, denen man Vertrauen entgegenbringt, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Wimmelt es auf einem Online-Shop nur so vor Werbebannern und Popups und versucht die Seite gar, Software sofort zum Download anzubieten, dann sollten Sie sofort weitersurfen. Eine sichere Seite erkennen Sie dagegen an solch grundlegenden Dingen wie dem https in der Adresszeile des Browsers und am Vorhandensein eines Sicherheitszertifikates. Moderne Browser hinterlegen die URL zudem grün, wenn es sich um verschlüsselte und geprüfte Verbindungen handelt. Zudem hilft ein Programm, das gleich bei den Suchresultaten anzeigt, ob die Webseite mit Schadcode verseucht ist, wie beispielsweise das kostenlose Norton Safe Web Lite: http://safeweb.norton.com/lite
 
Verwenden Sie bei der Anmeldung bei einem Online-Shop komplexe Passwörter aus mindestens acht Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen. Ändern Sie diese häufig, insbesondere dann, wenn sie damit ein Kundenkonto sichern, bei dem Sie Ihre Bankverbindung oder Ihre Kreditkartendaten hinterlegt haben. Idealerweise verwenden Sie für jeden Online-Shop jeweils eigene Zugangsdaten und eigene Passwörter.
 
Geben Sie generell von sich so wenige Daten wie möglich preis. Denn wenn Sie leichtfertig persönliche Daten beispielsweise auf Facebook veröffentlichen, dann können Betrüger diese Angaben missbrauchen, um sich zum Beispiel unter Ihrem Namen bei einem Online-Shop anzumelden.
 
Aber auch die Betreiber von Webseiten sollten aufpassen. Scannen Sie Ihren Webauftritt auf Malware. Andernfalls gehen Sie das Risiko ein, von Suchmaschinen wie Google auf eine Blacklist gesetzt zu werden, weil Ihre Seite als Virenschleuder interpretiert wird. Nutzen Sie ein SSL-Zertifikat, oder besser Extended Validation SSL, damit Ihre Kunden klar erkennen können, dass die Daten geschützt sind. Lassen Sie zudem Ihre Sicherheitszertifikate anzeigen und zeigen Sie Transparenz, indem Ihre Kontaktdaten leicht zu finden sind.
 

0 Kommentare zu diesem Artikel
761679