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Online-Kiffer verurteilt

26.09.2000 | 11:40 Uhr |

Ein US-Amerikaner, der über 400 Kilo Marihuana übers Internet verkauft hat, ist letzte Woche in den USA verurteilt worden. Informationen der Associated Press zufolge hatte Michael David Aronov aus dem kalifornischen Anaheim die Droge in einem Zeitraum von drei Jahren an rund 150 Abnehmer verkauft.

Ein US-Amerikaner, der über 400 Kilo Marihuana übers Internet verkaufte, ist letzte Woche in den USA verurteilt worden. Informationen der Associated Press zufolge hatte Michael David Aronov aus dem kalifornischen Anaheim die Droge in einem Zeitraum von drei Jahren an rund 150 Abnehmer verkauft. Der 48-jährige Klempner wurde zu einer Haftstrafe von fünf Monaten und weiteren fünf Monaten Hausarrest verurteilt. Zudem wurde ihm eine Geldstrafe von 200.000 US-Dollar auferlegt.

Aronov hatte seit 1996 den Verkauf des Rauschgifts über eine Website im Internet betrieben und damit etwa 227.000 US-Dollar eingenommen. Er gab an, die Droge ausschließlich zu medizinischen Zwecken verkauft zu haben. Ich habe das nur getan, um Kranken zu helfen, die keine Möglichkeit haben an Marihuana heranzukommen, so der Verurteilte. Verdächtige Kaufanfragen habe er zurückgewiesen, die Abnehmer hätten belegen müssen, aus welchen Gründen sie die Droge benötigten.

Zu der Verhaftung war es gekommen, als Aronov Undercover-Beamten in Louisiana Drogenpakete verkaufen wollte. Im US-Bundesstaat Kalifornien ist der Verkauf von Marihuana legal, wenn ein Arzt die Droge im Rahmen von AIDS- und Krebstherapien oder zur Behandlung von Augenkrankheiten verschreibt. Louisiana dagegen verbietet den Verkauf des Hanfproduktes. (PC-WELT, 26.09.2000, jas)

Sechs Monate Haft für Hacker (PC-WELT Online, 23.09.2000)

Hacker verhaftet (PC-WELT Online, 22.09.2000)

Bis zu sieben Jahre Haft für Hacker (PC-WELT Online, 31.05.2000)

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