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Google hilft bei Suche nach Grippe-Impfstoff

15.11.2009 | 14:49 Uhr |

Die Freigabe des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe (H1N1) hat einen enormen Ansturm auf Impfstellen und Arztpraxen ausgelöst. Während Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in Deutschland in einer gemeinsamen Krisensitzung mit den Ländern über die Beseitigung von auftretenden Lieferengpässen des Impfstoffes beraten will, hat der Internetkonzern Google nun in den USA angesichts derselben Problematik ein neues Online-Service vorgestellt.

So können US-Bürger ab sofort unter google.com/flushot Standorte ausfindig machen, wo noch ausreichend H1N1-Impfstoff lagernd ist. Da es nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland zu Lieferengpässen des neuen Impfstoffes gekommen ist, wäre die Einführung eines derartigen Online-Services sicherlich auch für Bürger der Bundesrepublik ein wichtiger Schritt nach vorne. "Im Moment steht dieser Dienst nur in den USA zur Verfügung", erfährt pressetext allerdings auf Nachfrage bei Google-Sprecher Kay Oberbeck. Konkrete Pläne über einen Start in anderen Ländern gebe es bislang noch nicht. "Wir sind aber sehr darum bemüht, zu versuchen, den Service so schnell wie möglich auch auf weitere Länder zu übertragen", betont Oberbeck.

"Dieses Jahr ist es ganz besonders wichtig, den Menschen so klare Informationen wie möglich zu geben, was die Vorbeugung gegen die Grippesaison betrifft", heißt es auf dem offiziellen Google-Unternehmensblog. In Anbetracht der langsamer als erwarteten Produktion und den daraus folgenden Lieferengpässen sei es unbedingt erforderlich, Hilfesuchenden alle notwendigen Informationen zur Verfügbarkeit des Grippe-Impfstoffs an einem zentralen Ort zugänglich zu machen.

Mit dem Start des neuen Online-Services sei es nun jedem Interessierten möglich, schnell und unkompliziert Standorte in der näheren Umgebung ausfindig zu machen, die noch über ausreichend Impfstoff verfügen. Hierfür muss lediglich der Name eines beliebigen Orts der USA oder eine entsprechende Postleitzahl in ein Suchfeld eingegeben werden. Als Ergebnis bekommt der Nutzer dann Impfstellen geliefert, die sowohl mit dem H1N1- als auch mit dem herkömmlichen saisonalen Impfstoff ausgerüstet sind. (pte)

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