25000

Online-Auktion: Kurioses Versteigerungskonzept bei Bluebid

25.05.2007 | 14:35 Uhr |

Wer neben dem extrem erfolgreichen Online-Auktionshaus Ebay bestehen will, braucht schon ein paar besondere Ideen. Die hatte das neue Auktionshaus Bluebid. Sein Versteigerungskonzept ist interessant – gelinde gesagt.

Wer bei Bluebid einen Artikel ersteigern will , muss am Ende der Auktion zwei Bedingungen erfüllen: 1. Sein Gebot muss das niedrigste aller abgegebenen Gebote sein und 2. muss das Gebot gleichzeitig „einzigartig“ sein, d.h., kein weiterer Bieter hat ein Gebot in selber Höhe abgegeben.
Das klingt für Sie kompliziert und merkwürdig? Ging uns auch so, doch wenn man etwas länger drüber nachdenkt, dann ist das Konzept recht interessant.

Bevor aber das Schnäppchen-Fieber ausbricht: Die Abgabe eines jeden Gebots kostet eine kleine Gebühr. Diese Gebühr kann von Auktion zu Auktion unterschiedlich sein.

Da das Versteigerungskonzept nicht ganz einfach ist, zitieren wir hier die Erklärung von der Website.

Auf Bluebid werden immer aktuelle Produkte als Auktion eingestellt, auf die du mitbieten kannst. Dabei gewinnt derjenige, der das niedrigste und zugleich einzigartige Gebot abgibt.

Es wird dabei der Preis geboten, den ein Benutzer für das angebotene Produkt bezahlen möchte. Das Gebot, welches zugleich das niedrigste und einzigartige ist, gewinnt und bestimmt zugleich den Verkaufspreis der Auktion.

Beispiel:Benutzer A gibt ein Gebot in Höhe von 25 EUR auf eine Auktion ab.Da er das erste Gebot abgegeben hat, ist sein Gebot damit das niedrigste und zugleich einzigartige.

Jetzt bietet Benutzer B 20 EUR auf dieselbe Auktion.Benutzer B hat nun das niedrigste und zugleich einzigartige Gebot für diese Auktion. Wenn ein Benutzer C ebenfalls 20 EUR bietet, sind die Gebote von Benutzer B und C nicht mehr einzigartig.

Das nun neue niedrigste einzigartige Gebot ist von Benutzer A in Höhe von 25 EUR.

Hat eine Auktion zur Endzeit / zum Ablaufdatum kein einzigartiges Gebot, so hat niemand gewonnen und die Auktion wird wieder neu gestartet.

Nach jeder erfolgreichen Gebotsabgabe erhält der Benutzer sofort eine Info, ob sein Gebot zu hoch, einzigartig oder nicht ist. Wird ein Benutzer unterboten, so erhält er umgehend eine Benachrichtigung darüber per Email.

Jedes Gebot, welches abgegeben wird, kostet den Bieter eine geringe Gebühr.Diese Gebühr kann von Auktion zu Auktion unterschiedlich sein.Um auf Auktionen bieten zu können, muss der Benutzer bei Bluebid registriert und angemeldet sein. Außerdem hat jeder Benutzer ein Guthabenkonto bei Bluebid, welches ein positives und ausreichendes Guthaben aufweisen muss, um Gebote abzugeben.Das Guthabenkonto kann jeder Zeit neu aufgeladen werden.

Sobald eine Auktion beendet ist, wird der Gewinner mit dem niedrigsten einzigartigen Gebot ermittelt und per Email benachrichtigt.Der Gewinner kann dann in seinem Mitglieder Bereich diese Auktion abschließend bestellen und bezahlen.

Unsere Einschätzung: Solange die Gebühr fürs Abgeben eines Gebots gering bleibt, ist das System für den Käufer durchaus interessant und bietet auch so etwas wie Spielespaß. Die Frage ist aber, ob es sich für den Verkäufer lohnt. Als solcher tritt bislang stets der Online-Shop auf.

Das Online-Auktionshaus gibt es seit rund einer Woche – Eröffnung war am 16. Mai 2007. Der Betreiber zeigt sich mit den ersten Verkäufen sehr zufrieden. Geschäftsführer Jörn Preusker: „Es ist eindeutig ein Trend erkennbar hin zu neuen und spannenden Auktionssystemen!“ Der Geschäftsführer der Bluebuy GmbH glaubt, auch im Hinblick auf die kommenden Auktionen, dass sich bluebid schnell als eine der interessantesten Biet-Plattformen positionieren wird. „Aufgrund des großen Erfolges in der ersten Woche biete ich jedem, der sich neu registriert, 3 Gebote gratis an.“ so Preusker.

Achtung: Das Online-Auktionshaus gibt es erst seit kurzer Zeit. Erfahrungen, wie zuverlässig die Kaufabwicklung funktioniert, liegen uns nicht vor.

0 Kommentare zu diesem Artikel
25000