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Wird der XO-Laptop bald kommerziell verkauft?

26.11.2007 | 12:47 Uhr |

Xoforall.com hofft, dass die Nonprofit-Organisation One Laptop per Child den XO-Laptop bald im freien Markt verkaufen wird. So könnten mehr Kunden und Entwickler angelockt werden.

Einige Interessenten hoffen, dass das kleine grün-weiße Notebook von One Laptop per Child auch bald kommerziell für jedermann zu haben ist.

Gabrial Morales, ein Technik-Begeisterter aus Miami ist von der Idee des freien Verkaufs so angetan, dass er die Webseite xoforall.com ins Leben gerufen hat. Damit möchte er die Unterstützung für den kommerziellen Verkauf der auf linux-basierenden Laptops, vorantreiben.

DieErstauslieferung der One-Laptop-per-Child-Gerät erfolgte am 12. November. Die Verantwortlichen verlängern die Aktion " Give one, get one " nun bis zum Jahresende. Mit der Aktion können Interessierte zwei XO-Laptops für etwa 400 US-Dollar erwerben. Einer wird gespendet, der andere ist für den eigenen Bedarf.

Morales möchte nun den kommerziellen Verkauf. Seiner Meinung würde dies nicht nur die Produktionskosten abdecken, sondern auch mehr Kunden anlocken. Zudem glaubt Morales, dass man mit dem kommerziellen Verkauf weitere Entwickler von Linux-Programmen gewinnen könnte, die an Lernprogrammen für Kinder arbeiten könnten.

Laut xoforall.com sollten die Laptops nicht nur in den Entwicklungsländern, sondern genauso in unseren Schulen eingesetzt werden.

Einen großen Vorteil gegenüber anderen Laptops sieht Morales in der innovativen Hardware der XO-Laptops. So läuft das Gerät bis zu 21 Stunden im Akkubetrieb.

"Der XO-Laptop arbeitet nicht wie ein kommerzielles Gerät. Statt der etwa 40 Watt-Batterien, werden bei unseren Laptops zwischen 2 und 8 Watt gebraucht", sagt Mary Lou Jepsen, Chefentwicklerin bei OPLC.

Die Nonprofit-Organisation One Laptop per Child will mit ihrer Aktion Kindern aus Entwicklungsländern günstige Laptops als Lernhilfe zur Verfügung stellen. Der Preis eines OLPCs stieg jedoch von ursprünglich kalkulierten 100 Doller auf mindestens das Doppelte an. Der Endpreis hängt außerhalb der Aktion "Give one, get one" momentan von der Anzahl der bestellten Geräte ab.

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