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Die ersten 100.000 OLPCs gehen nach Uruguay

30.10.2007 | 12:05 Uhr |

Die ersten 100.000 OLPC-Notebooks gehen nach Uruguay. Der Preis des ursprünglich als 100-Dollar-Notebook angepriesen Gerätes stieg mittlerweile allerdings auf rund 200 Dollar.

Eine Zeitlang war das One-Laptop-per-Child-Projekt (XO-Laptop) nur ein Phantom, dann nahm es Gestalt an, wurde allerdings deutlich teuerer als die ursprünglich veranschlagten 100 Dollar. Jetzt gibt es die erste konkrete Bestellung für das mittlerweile rund 200 Dollar teuere OLPC-Gerät, das Kindern in Entwicklungsländern den Zugang zur modernen Informationstechnologie ermöglichen soll.

Der südamerikanische Staat Uruguay ist der erste Kunde des One-Laptop-per-Child-Notebooks . Uruguay unterschrieb einen Kaufvertrag für 100.000 OLPC-Geräter. Die Notebooks sollen an Schulkinder gehen.

Über weitere 300.000 OLPCs für Uruguay wird noch verhandelt. Uruguay denkt nämlich darüber nach, bis zum Jahr 2009 jedes Kind mit einem eigenen Laptop auszustatten. Für dieses ehrgeizige Ziel wäre dann diese zweite Lieferung gedacht. Der Vertrag darüber ist allerdings noch nicht unterschrieben.

Der Preis des OLPC stieg von den ursprünglich prognostizierten 100 Dollar auf zunächst 188 Dollar (siehe die Grafik nebenan) und jetzt sogar auf mindestens 200 Dollar.

Der Preis hängt aber von der Anzahl der gekauften Geräte ab: Je mehr man erwirbt, desto günstiger wird der Stückpreis. 200 US-Dollar kostet das OLPC, wenn man mindestens 10.000 Stück nimmt. 249 Dollar muss man pro OLPC berappen, wenn man zwischen 1.000 und 10.000 Stück kauft. Zwischen 100 und 1.000 Stück sind 299 Dollar fällig.

Die OLPC werden in China produziert.

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