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Olympia-Cybercops fündig

23.09.2000 | 22:09 Uhr |

Die vom Internationalen Olympischen Komitee zur Durchforstung des Internet eingesetzten Cyberpolizisten sind gleich mehrfach auf Web-Sites gestoßen, die illegalerweise Videobilder im Netz offerieren. Wie die Associated Press heute berichtet, haben die Monitoring-Unternehmen gestern bekanntgegeben, dass sie bislang etwa 30 Verstöße beanstanden mussten.

Die vom Internationalen Olympischen Komitee zur Durchforstung des Internet eingesetzten Cyberpolizisten sind gleich mehrfach auf Web-Sites gestoßen, die illegalerweise Videobilder im Netz offerieren. Wie die Associated Press heute berichtet, haben die Monitoring-Unternehmen gestern bekanntgegeben, dass sie bislang etwa 30 Verstöße beanstanden mussten.

Nachdem die IOC-Web-Cops die Online-Anbieter per E-Mail auf die Urheberrechtsverletzungen aufmerksam gemacht hatten und mit Klagen drohten, hätten diese mit Ausnahme einer Site unverzüglich die geschützten Bewegtbilder aus Sydney vom Netz genommen. Der letzte Verstoß sei von einem Moskauer TV-Sender begangen worden, der allerdings abstreitet, unerlaubtes Material auf seinen Web-Sites angeboten zu haben.

Seit Beginn der Olympischen Spiele durchsuchen die Online-Dienstleister Datops und NetResult rund um die Uhr das Netz nach geschützten Inhalten. Dazu zählen etwa Live-Web-Streams, downloadbare Videoaufzeichungen, Soundfiles, Interviews, Live-Ergebnisticker oder auch das Olympia-Logo mit den fünf Ringen. Das IOC hatte 1995 die Übertragungsrechte der Sydney-Spiele exklusiv an den US-Fernsehsender NBC verkauft (PC-WELT, 22.09.2000, jas)

Webkontrolle bei Olympia (PC-WELT Online, 19.09.2000)

Gratis: Witziges Olympia-Spiel (PC-WELT Online, 20.09.2000)

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