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Neue A3-Farblaser für Kleinunternehmen

20.01.2009 | 15:33 Uhr |

Macht ein relativ kostspieliger A3-Farblaserdruck im Unternehmenseinsatz Sinn? Viele IT-Verantwortliche sagen nein, zu teuer, kein erkennbarer Nutzen. Druckerhersteller Oki sagt dagegen ja – und stellt auch gleich zwei passende Modelle für diesen Zweck vor.

Oki denkt, dass im A3-Farblaserdruck unerschlossenes Potenzial liegt. Und zwar, weil die Firmen schlicht über A3 noch nie nachgedacht haben oder Vorurteile gegenüber A3 haben. Das jedenfalls ergab eine Studie, die Oki mit AMC durchgeführt hat. Demnach halten die Kunden das A3-Format für zu teuer in der Anschaffung und in den Folgekosten und meinen zudem, dass sich die Geräte nur schwer in die vorhandene Infrastruktur integrieren ließen. Außerdem würde generell zu wenig im Format A3 gedruckt, es bestünde also gar nicht der Bedarf für derart teuere Geräte.

Derzeit liegen die Gesamtverkäufe aller Hersteller in Deutschland bei A3-fähigen Farblasern denn auch nur bei 1000 Farb- und 1000 Schwarzweißgeräten im Monat - sprich: ein klassisches Nischenprodukt. Zwei Geräte-Serien sollen dem entgegen wirken: Der Oki C800, ein Farblaserdrucker, der ab 1900 Euro kostet. Und der Oki MC860, ein Farblaser-Kombigerät, das auf der Engine der C800-Serie basiert, und das Budget der IT-Abteilung mit rund 3400 Euro belastet.

Beide Geräte-Serien sind dazu gedacht, in kleinen Unternehmen beziehungsweise Arbeitsgruppen den Durchsatz in A4 zu stemmen und gleichzeitig den A3-Druck für Unterlagen zu entdecken, die man sonst kostenpflichtig von Dienstleistern anfertigen ließ (Broschüren, Plakate etc.).

Größte Vorteile der Geräte: Sie benötigen relativ wenig Standfläche, arbeiten recht leise und sollen günstig in den Folgekosten sein. Außerdem verarbeiten sie auch Spezialpapiere wie Banner oder Silberpapier bzw. Karton.

Strategisch vergleichbar: Den Ansatz kennen wir aus den Zeiten der Einführung von A4-Farblasern: Damals wurden die Geräte als Schwarzweiß-Drucker mit Farbfunktion eingeführt.

Preisvergleich: Drucker

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