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Microsoft betreibt Schadensbegrenzung bei geleakten Xbox-720-Dokumenten

Freitag den 22.06.2012 um 05:00 Uhr

von Michael Söldner

© xbox.com
Die vor wenigen Tagen im Internet aufgetauchten Dokumente zur neuen Xbox sollen nach dem Wunsch von Microsoft schnellstens wieder verschwinden.
Auf der E3 wurde wie erwartet keine Nachfolge-Konsole für die Xbox 360 angekündigt. Dafür landete vor wenigen Tagen ein 56-seitiges Dokument zu vermeintlichen Plänen zu Microsofts neuer Hardware im Internet. Die ursprüngliche Datei wurde auf das Betreiben einer Anwaltskanzlei, die die Redmonder vertritt, bereits entfernt. Nun will sich der Konzern um die Kopien des Dokuments auf anderen Webseiten kümmern.

Mehrere Online-Magazine erhielten bereits eine Abmahnung mit dem dringenden Wunsch, die angeblichen Pläne zur Xbox 720 offline zu nehmen. Unter den Empfängern befindet sich sogar der Cloud-Dienst Dropbox, bei dem die Datei ebenfalls abgelegt wurde.

Microsoft nutzt laut Google am häufigsten derartige Abmahnungen. Allein im vergangenen Monat wurden 448.236 solcher Anfragen an Betreiber von Internetseiten verschickt. Mit der starken Reaktion auf die angeblichen Details zur neuen Xbox unterstreicht der Konzern im Gegenzug jedoch auch die Glaubhaftigkeit der Dokumente. Eine offizielle Stellungnahme zu diesem Leak gab Microsoft hingegen nicht ab.

Im Dokument zur Xbox 720 war von einer Augmented-Reality-Brille sowie einer verbesserten Kinect-Kamera  die Rede.

Freitag den 22.06.2012 um 05:00 Uhr

von Michael Söldner

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