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Offiziell: Intel führt CPU-Rating-System ein

31.03.2004 | 12:11 Uhr |

Gerüchte waren schon länger im Umlauf, jetzt ist es offiziell: Intel will ein neues CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren einführen und nicht mehr allein auf schicke Gigahertz-Angaben setzen. In einer Pressemitteilung hat der Chip- und CPU-Gigant jetzt diesen Schritt bestätigt. "Processor numbers" für Desktop-PCs und Notebooks kommen.

Gerüchte waren schon länger im Umlauf, jetzt ist es offiziell: Intel will ein neues CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren einführen und nicht mehr allein auf schicke Gigahertz-Angaben setzen ( wir berichteten ). In einer Pressemitteilung hat der Chip- und CPU-Gigant jetzt die Einführung von "Processor numbers" für Desktop-PCs und Notebooks bestätigt.

Anfänglich will die Chip-Schmiede eine oder mehrere der im folgenden genannten Features erfassen und für das CPU-Rating-System nutzen: Größe des Cache, Front Side Bus, Chip-Architektur und CPU-Takt. Ein Beispiel für die zu erwartenden Namensgebungen bleibt Intel indes schuldig.

Die Verschiebung weg von reinen Clock-Speeds hat sich Unternehmensangaben zufolge schon in den letzten Jahren angedeutet. Jüngstes Beispiel für dieses Umdenken seien die 2003 neu eingeführten Bezeichnungen für Notebooks gewesen.

Grund für die Veränderung waren Marktuntersuchungen, die darauf hinwiesen, dass Notebook-Besitzer auch noch andere Werte schätzten - etwa Batterielebensdauer und integrierte WLAN-Funktionalität. Daraufhin sei die Centrino Mobile Technologie entwickelt worden, so Intel. Dieser Trend soll sich auch fortgesetzen: Anwender sollten die Augen aufhalten nach "LaGrande" für Sicherheit, "Vanderpool" für die Virtualisierung oder aber Audio-Technologie, die Dolby Digital 7.1 Surround Sound unterstützt.

Benennt Intel seine Prozessoren künftig mit CPU-Rating-System? (PC-WELT Online, 15.03.2004)

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