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Windows Update verbreitet es in einigen Fällen doch

14.12.2007 | 12:45 Uhr |

Das Service Pack 1 für Office 2007 installiert sich auf einigen Systemen doch automatisch, obwohl Microsoft dies vorab ausgeschlossen hatte. Mittlerweile gibt es auch eine Erklärung für dieses Verhalten. Auch Vista-Anwender, die die Installation des SP1 nicht wünschen, müssen aufpassen.

Microsoft hatte in dieser Woche das Service Pack 1 für Office 2007 veröffentlicht . Seitens Microsoft hieß es, dass sich das SP1 zumindest innerhalb der ersten drei Monate und vielleicht sogar der ersten sechs Monate, nicht automatisch via Windows Update auf den Rechnern der Anwender installieren würde. Stattdessen müsse jeder Anwender es manuell installieren, wenn er das Service Pack 1 wünscht.

Mittlerweile steht fest, dass das Service Pack 1 für Office 2007 sehr wohl über Windows Update verbreitet wurde und sich auch bei vielen Anwendern automatisch installierte. Selbst dann, wenn die Anwender es bereits heruntergeladen und manuell installiert hatten.

Des Rätsels Lösung: Alle Anwender, die entweder das Service Pack1 für Windows Vista oder das Service Pack 3 für Windows XP testen, erhalten automatisch das Service Pack 1 für Office 2007. Vorausgesetzt natürlich, das Office-Paket ist auf dem System installiert. Laut Angaben von Microsoft ist dies so gewollt: Im Rahmen des Tests der Service Packs für Betriebssysteme würden auf den Systemen auch vorliegende Service Packs für Office installiert.

Microsoft hatte erst kürzlich sowohl das SP 1 für Windows Vista als auch das SP3 für XP zum öffentlichen Test freigegeben.

Es gibt allerdings auch Windows Vista-Anwender, denen Windows Update auch ohne installiertes Service Pack 1 (Vorabversion) die Verfügbarkeit des Service Pack 1 für Office 2007 anzeigt. Microsoft betont allerdings, dass selbst in diesen Fällen sich das Service Pack 1 nicht automatisch herunterlädt und installiert, egal welche Einstellungen die Anwender für Windows Update gemacht haben. Auf der anderen Seite hat dies aber zu Irritationen geführt, denn das Service Pack 1 wurde zeitgleich mit den Sicherheits-Updates des Patch-Days im Dezember veröffentlicht. Dadurch kann es passieren, dass Anwender aus Versehen nicht nur die Updates, sondern auch den über 200 MB großen Download des Service Pack 1 anstoßen, weil dieser standardmäßig markiert ist.

Wer das Service Pack 1 für Office 2007 derzeit auf keinen Fall installieren möchte, der sollte beim Aufruf von Windows Update darauf aufpassen, dass das entsprechende Häkchen vor dem Download anderer Updates entfernt wird. Beim nächsten Aufruf von Windows Update ist das Häkchen erneut gesetzt, sodass es wieder entfernt werden muss. Alternative: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen Sie „Update ausblenden“ aus.

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