Offener Brief
Kritische Fragen zum Antivirus-Test der Stiftung Warentest
Mehrere Antivirushersteller haben in einem offenen Brief an die Stiftung Warentest deren aktuellen Antivirus-Test kritisiert. Die Testmethoden seien veraltet und intransparent. Die Warentester weisen die Kritik als unberechtigt zurück.
In der aktuellen Ausgabe 4/2012 ihrer Zeitschrift "test" hat die Stiftung Warentest einen Testbericht über Antivirus-Software veröffentlicht. Getestet wurden 14 Sicherheitspakete mit Desktop Firewall sowie vier kostenlose Antivirusprogramme. Der Test ist gemeinsam mit anderen Verbraucherschutzorganisationen durchgeführt worden, die in der ICRT (International Consumer Research & Testing) organisiert sind. Demnach schneidet G Data als beste Schutzlösung ab, Avira Free Antivirus bietet den besten Gratisschutz.
Mehrere Antivirushersteller haben jedoch scharfe Kritik an der Testmethodik geäußert. Sie haben einen offenen Brief an die Stiftung Warentest verfasst, den Vertreter der Hersteller Checkpoint, F-Secure, Ikarus, Kaspersky Lab, McAfee, Panda Security, Symantec und Trend Micro sowie der AV-Test GmbH unterzeichnet haben. Die Produkte dieser Hersteller haben im Test sehr unterschiedlich abgeschnitten, Ikarus war nicht im Test vertreten. Jedenfalls sind es nicht nur die Verlierer dieses Tests, die Kritik üben.
Kritisiert wird, dass die Testmethoden nicht offengelegt worden und somit nicht nachvollziehbar seien. Zudem entstehe der Eindruck, die Tests seien ohne Internet-Verbindung und nur mit inaktiven Malware-Dateien durchgeführt worden. Ferner sei unklar, ob und wie sichergestellt worden sei, dass die Dateien tatsächlich Malware enthielten. Auf Fehlalarme seien offenbar auch nicht geprüft worden. Tests auf virtuellen Maschinen seien außerdem unrealistisch, da sich moderne Schädlinge dort oft anders verhielten als auf realen Systemen.
Die Unterzeichner fordern die Stiftung Warentest zu einem offenen Dialog über zeitgemäße Testmethoden auf und verweisen dazu auch auf die Empfehlungen der AMTSO (Anti-Malware Testing Standards Organisation). Darin sind Antivirushersteller und Testinstitute wie AV-Test vertreten. Ferner fordern die Verfasser des Briefs eine Stellungnahme in der nächsten Ausgabe des test-Magazins.
Auf ihrer Website nimmt die Stiftung Warentest heute Stellung zu den geäußerten Kritikpunkten. Die Warentester weisen die Vorwürfe zurück und geben an, der Test sei Anwender-orientiert und mit den Hersteller-seitigen Voreinstellungen durchgeführt worden. Es sei sowohl offline als auch online, einschließlich Drive-by Downloads, geprüft worden. Alle Schutzmechanismen der Produkte wären somit aktiv gewesen. Man erwarte von einem guten Antivirusprogramm, dass es auch ohne Internet-Verbindung vor Infektionen schütze. Das Testverfahren sei den Herstellern vorab bekannt gewesen, da es in einem Fachbeirat diskutiert worden sei, zu dem Vertreter von Herstellern, Verbraucherschützer und unabhängige Sachverständige eingeladen worden seien.
Die Ergebnisse dieses Tests werden durch ICRT-Mitglieder auch international veröffentlicht. So sind sie bereits im März in Frankreich publiziert worden. Die Stiftung Warentest lädt für den 18. April zu einem Chat ein, bei dem es um Sicherheitsrisiken und Schutzprogramme gehen soll.

04.04.12
Es ist mir absolut schleierhaft wie dieses Avira immer wieder Testsieger wird. Ich hatte es damals auch und habe mir des öfteren etwas im Netz eingefangen. Und auch da war Avira schon des öfteren Testsieger.
Unter anderem hat Avira auch oft die Eigenschaft Fehlalarm zu geben.
Der Funktionsumfang von Avira Gratis ist im vergleich zu anderen Lösungen ebenfalls eher mangelhaft.
Avira ist allenfalls brauchbar wenn man sich nicht in den Tiefen des WWW herumtreibt und wenn man genau weiß was man im Falle eines Alarms machen sollte. Ebenso sollte man sich bewußt sein, das Avira vieles nicht erkennen kann, oder gar erkennen soll, damit man auf die kostenpflicjhtige Variante umsteigt!
Dieses Programm hat es absolut nicht verdient Testsieger in irgendeiner Kategorie zu sein.
Ich bewege mich seit 14000 er Modemzeiten im Netz. Habe die ersten ISDN und später DSL-Flats miterlebt und weiß definitiv wovon ich rede.
Auch Programme wie Norton oder Symantec kann ich keinesfalls empfehlen. Denn diese beiden sind oftmals der Übeltäter wenn Windows anfängt zu lahmen. Und noch schwieriger wird es wenn man von diesen 2en Umsteigen will auf andere Lösungen. Denn das restlose Entfernen ist für Laien fast unmöglich!
Ich wechselte von Avira zu Eset Nod32 als es hierzulande noch wenig bekannt war und war immer damit zufrieden. Dann bin ich gewechselt zu Avast Antivirus und mittlerweile zu Avast Internetsecurity.
Sowohl Nod 32 wie auch Avast sind meine persönlichen Testsieger, und werden von sämtlicher Fachpresse trotz des geringen Lizenzpreises eher stiefmütterlich behandelt.
Das sollte sich mal ändern, denn beide Lösungen sind für Powersurfer und Netzmenschen äußerst empfehlenswert.
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04.04.12
Da passt was nicht zusammen...
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04.04.12
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04.04.12
Es gibt bestimmt genügend User die mit einer kostenlosen Variante eines VS zurechtkommen, weil sie vorher das Brain einschalten. ;)
Gruss
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04.04.12
http://www.youtube.com/watch?v=MyH-fGcHUkg
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04.04.12
Was bitte soll denn da nicht passen? Das es da Avira noch nicht gab? Oder das ich von Modemeinwahl und Netz rede?
Es steht nirgendwo das ich zu Modemzeiten auch schon Avira nutzte, oder mir zu den Zeiten Viren auf meinem PC hatte.
@Gany Avast gibt es übrigens auch als Gratisvariante. Und Nod 32 gab oder gibt? es ebenfalls kostenlos! Und mein Gehirn nutze ich schon genügend!
Btw gibt es unter PC-Neulingen viele, die sich eben noch nicht so gut auskennen und auf Testergebnisse vertrauen, und schwupp haben sie einen Virus auf dem PC. Sei es durch einen Mailanhang, der auch von bekannten Absendern stammen kann, einem Download oder gar einer manipulierten Internetseite. Und man muss sich auch nicht auf ominösen Sex oder Downloadseiten herumtreiben um Viren auf den PC zu bekommen.
Somit hat das ganze nicht wirklich nur mit Hirn einschalten zu tun.
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04.04.12
Avira hat wirklich seine Macken:
Mal setzt ein Update eine ganze Gruppe von Programmen, die mit einer bestimmten Programmiersprache gestrickt wurden, kurzerhand matt, und Avira braucht Wochen zur Fehlerbehebung.
Dann entwickeln sie ihr Programm so weiter, daß es bei jedem Signaturen-Update den Rechner minutenlang einfrieren läßt.
Von den Inkompatibilitätswarnungen zu verbreiteten Anti-Spyware-Programmen ganz zu schweigen (völlig inakzeptabel bei Avira-Versionen, die diesen Bereich nicht selbst abdecken).
Trotzdem habe ich 15 Jahre Internet unbeschadet hinter mir, unberufen.
Das Schlimmste, was ich mir in der Zeit eingefangen hatte, war Comodo Internet Security. :D
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05.04.12
Damals war es einfach und unkompliziert .. mittlerweile höre ich von Leuten die dann sagen "Mein Regenschirm geht nicht auf" Oder faseln irgendwas von Nicht Geschützt!
2010 habe ich das Glück haben dürfen und einen Key von Norton gewonnen dabei bin ich bis dieses Jahr geblieben!
Dann wieder auf ein neues und so habe ich Bitdefender und Microsofts Hauseigenes Antiviren Lösung getestet ... Also Microsoft finde ich für jemanden der sich eigentlich nicht weiter darum kümmern möchte ganz gut im gegensatz zu Bitdefender da war nix mit "in wenigen Minuten geschützt" Zuerst musste ich mich wieder mal Registieren und dann ging gleich mal das Internet nicht! Also durchkämpfen!!!!!
Naja der Anmeldebildschirm lässt sich seither nicht mehr deaktivieren ..!
Also das non plus ultra ist anders!
Naja damit wollte ich sagen es gibt wirklich bessere Lösungen als Avira!!
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05.04.12
Der Stiftung Warentest werden handwerkliche Fehler bei den Tests vorgeworfen. Am lautesten schreien natürlich die Platzhirsche, die diesmal mit ihren kostenpflichtigen Programmen nicht so gut abschnitten, wie sie es aus den "Tests" in PC-Gazetten gewohnt sind. Ein Schelm, der da etwas Böses denkt.
Ob die Kritik berechtigt ist, kann dahingestellt bleiben, da diese Tests, egal von wem, ohnehin fragwürdig sind. Suggerieren sie doch, dass man durch den jeweiligen Testsieger auch am besten "geschützt" sei. Das ist Unsinn.
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05.04.12
Allerdings gehe ich immer erst dann auf die nächsthöhere Version, wenn meine Version bereits kurz vor dem Ende ihrer Laufzeit steht. Dann ist nämlich der Nachfolger endlich ausgereift.
Fehlalarm hatte ich bisher erst einen, echte Alarme eine Menge (beim Besuch einer Webseite). Mir würde es spanisch vorkommen, wenn NIE ein Alarm auftaucht.
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05.04.12
Das würde nun mehr mir spanisch vorkommen - zumindest, wenn man nicht in den Sumpfgebieten des Webs herum rudert. Ich habe einen Virenscanner nur, weil ich beruflich bedingt fremde Mailanhänge öffnen muss.
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05.04.12
eindeutig falsches Surfverhalten in Verbindung mit dauhaftigem Vertrauen auf eine simple Software.....
komisch... ich bewege mich seit nun ca.16Jahren durchs Netz und habe seit mind.10Jahren keine Probleme mehr gehabt- egal auf welches AV ich baute.. auch wenn ich mal keines hatte.....
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05.04.12
Sumpfig ist es aber deswegen nicht gleich.
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05.04.12
Egal wie so ein Test ausfällt bzw. wer den "finanziert":
Der eigentliche Schädling sitzt meistens VOR dem Rechenknecht:
Wer meint, sich in den (illegalen) Untiefen des Netzes rumtreiben zu müssen der muiss sich nicht wundern wenn er sich hier und da mal einen Virus o. ä. einfängt.
Wer sich nur auf bekannten / seriösen Seiten aufhält bzw. seine Mails z. B. durch "Spamihilator" oder ähnliche Programme schon auf dem Server vorcheckt der wird sich (auch als Anfänger) niemals was einfangen.
Das vorgenannte sollte eigentlich die Regel sein....
Wer dennoch meint, einfach mal so im WWW rumtoben zu müssen dem nützt oft auch nicht das vermeintlich beste AV- Programm.
Was mich pers. angeht. Bin schon zu Zeiten des Arpanet online unterwegs gewesen, habe mir nur eineinziges Mal - das muss so 1995/96 gewesen sein - was eingefangen und durfte damals Windows 95 neu installieren.
Ich nutzte bereits die Symantec- und die McAfee- Produkte.
War mit denen rdecht zufrieden, mich störte aber der m. E. zu große Funktionsumfang (vieles davon braucht man wirklich nicht) und damit verbunden die hohen Kosten für diese Programme.
Das mit dem nicht restlosen Deinstallieren dieser Programme (wie jem. schrieb) hat sich inzw. ja schon erledigt.
Beide Hersteller bieten dazu (alledings nicht ganz offen zu finden) Hilfen an.
Mein Fazit:
Avira AV Premium ist auch für Leihen gut geeignet und reicht für "normales" Bewegen im WWW vollkommen aus.
Zudem ist es ca. 50 % preiswerter als die "Großen" der Branche.
Ich nutze das Programm seit mehreren Jahren und hatte noch nie Fehlalarme etc.
Einzig gelegentlich (unter Win 7) geht der Schirm nicht auf.
Das erkennt man ja aber sofort - sofern man einen Blick riskiert (sollte man immer und auch bei anderen Programmen dieser Art machen).
Abhilfe: Das Häkchen bei "Echtzeitscanner" entfernen und wieder setzen.
Frhe Ostereiersuche
Bernd
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