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Jede 11. Wlan-Verbindung ist unsicher

23.09.2008 | 16:15 Uhr |

Eigentlich sollte man meinen, dass es für jeden PC- und Internetnutzer selbstverständlich ist, eine Wlan-Verbindung zu verschlüsseln. Doch weit gefehlt, noch immer ist rund jedes elfte Funknetz offen, wenn man einer neuen Untersuchung glauben will.

Das 24-Stundennotdienst-Unternehmen PC-Feuerwehr analysierte nach eigenen Angaben in 20 deutschen Großstädten die Sicherheit von Wireless Local Area Networks (WLANs). In den Teststädten fielen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus: Sind in Dresden und im Rheinischen Oberberg 5,4 Prozent der WLANs unverschlüsselt, gelten in Augsburg bereits 14,7 Prozent der Funkkanäle als unsicher.

Auf einer etwa 40 Kilometer langen Strecke, die sowohl durch Wohn- als auch Gewerbegebiete führt, wurden Funknetze gezählt und deren Verschlüsselungsstatus ermittelt. Vergleicht man die Zahlen mit den Ergebnissen des Vorjahres, kann allerdings eine positive Bilanz gezogen werden: 2007 waren die Zahlen der offenen WLANs oft doppelt und teilweise sogar dreimal so hoch. In Hamburg sind beispielsweise 6,5 Prozent (2007: 12,0 Prozent) und in Köln 10,7 Prozent (2007: 19,2 Prozent) unverschlüsselt. In München ist die Verbesserung der WLAN-Sicherheit besonders deutlich: War im Vorjahr noch jeder dritte drahtlose Internetzugang nicht ausreichend gesichert, ist es in diesem Jahr nur noch jeder elfte.

Am besten schnitten in der Analyse die drahtlosen Internetzugänge in Dresden und Oberberg ab: zirka 5,3 Prozent der Netze sind in den beiden Städten unverschlüsselt. Dicht gefolgt von Darmstadt, wo 5,6 Prozent der Netze nicht ausreichend oder gar nicht verschlüsselt sind. Schlusslicht der Auswertung ist in diesem Jahr Augsburg mit 14,7 Prozent (2007: 19,9 Prozent) unverschlüsselter Funknetze.

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