07.11.2011, 15:05

Matthias Buchta

Öffentlich blamiert

Hackergruppe hat illegalen Online-Shop gehackt

Onlinegeschäft eines Hackers wird gehackt ©Polylooks

Die Hackerbande "d33ds" hat den illegalen Online-Shop des Hacker-Konkurrenten "Srblche" gehackt. Dieser verkaufte Accounts zu wichtigen, geschützten Internetseiten, darunter auch zu Seiten des Verteidigungsministeriums der USA.
Die Hackergruppe „d33ds“ hat einen illegalen Onlinemarkt eines Konkurrenten gehackt. Der Betreiber der gehackten Onlineshops trägt den Spitznamen „Srblche“ und verkaufte Zugänge zu Internetseiten von Regierungen, des Militärs und Bildungseinrichtungen. Darunter befanden sich etwa die Websites des US-Verteidigungsministerium und US-Armee. Mit Hilfe von SQL-Injektionen soll "Srblche"  Webseiten infiltriert haben. Angeblich soll es sich bei Srblche um einen Kuweiter handeln.
Laut dem US-IT-Nachrichtendienst IDG News stahl "Srblche" Tools von Nutzern aus unterschiedlichen Foren, um damit für sich Profit zu schlagen. Das scheine ein Motiv für "d33ds" Angriff auf den Onlineshop zu sein. Um den Onlineshop wirklich bloß zustellen, veröffentlichte die Hackergruppe vertrauliche Informationen über den Server des Geschäfts, Hash-Passwörter der Kunden und sogar den Zugangscode des Administrators.
"d33ds" zieht mit den Worten "Jeder, der für diese Dienste bezahlt, muss ein Depp sein" die illegalen Angebote von "Srblches"  ins Lächerliche. "d33ds" hackte sogar die Hacker-Ranking-Plattform RankMyHack , die besonders erfolgreiche Hacker mit Punkten belohnt und eine Rangliste von Hackern erstellt.
Auf einem Blog des IT-Sicherheitsdienstleisters Imperva heißt es abschließend, zum einen hätten Cyberdiebe keine Ehre und zum anderen kann jeder ein potenzielles Opfer von Hackerattacken werden, egal ob gut oder böse.
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