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Oculus VR sollte ursprünglich gar nicht verkauft werden

28.03.2014 | 05:04 Uhr |

Brendan Iribe, CEO von Oculus VR, hatte eigentlich gar nicht die Absicht, sein Unternehmen zu verkaufen.

In dieser Woche wurde bekannt, dass Facebook den Virtual-Reality-Brillen-Hersteller Oculus VR für 2,3 Milliarden US-Dollar übernimmt. Die Akquisition sorgte vor allem bei den Kickstarter-Unterstützern und zahlreichen Gamern für Ärger. Groß ist die Angst, Facebook könnte über die Peripherie noch mehr persönliche Daten sammeln oder den Fokus weg vom Gaming-Bereich lenken.

Brendan Iribe, CEO von Oculus VR, verrät nun in einem Interview mit VentureBeat nähere Details, wie es eigentlich zum Milliarden-Deal mit Facebook kam. Demnach sei es ursprünglich nicht Iribes Absicht gewesen, Oculus VR zu verkaufen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hätte ihn jedoch davon überzeugen können, dass das soziale Netzwerk genau der richtige Partner für Oculus Rift sei.

Laut Zuckerberg sollte der Fokus des Projekts auf dem Gaming-Bereich bleiben. Weiterhin versprach er, dass sich das Unternehmen für die Übernahme nicht ändern müsse. Facebook wolle das Projekt lediglich finanziell unterstützen. Iribe stimmte zu und der Facebook-Deal ging seinen Angaben zufolge in nur 72 Stunden über die Bühne.

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Die Entwickler-Gemeinde sieht die Übernahme positiv und hofft auf günstigere Einstiegspreise zum Verkaufsstart der Virtual-Reality-Brille. Lediglich Minecraft-Schöpfer Markus Persson traut dem Frieden nicht. Er legte nach Bekanntwerden der Akquisition die Oculus-Rift-Version von Minecraft auf Eis.

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