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Oculus produziert eigene VR-Filme

27.01.2015 | 17:00 Uhr |

Die virtuelle Realität soll nicht nur Videospiele verändern, sondern auch neue Erzählstrukturen in Kinofilmen schaffen.

Oculus VR will die Möglichkeiten von virtueller Realität in Kinofilmen ausloten. Mit dem aus internationalen Mitarbeitern bestehenden Oculus Story Studio soll das Potenzial von Kinofilmen und VR erforscht werden. Der erste Film der Gruppe soll bereits in dieser Woche vorgestellt werden.

Der Film mit dem Titel Lost wird in Echtzeit von einem Computer berechnet und soll Trägern des Oculus-Prototypen Crescent Bay ein einmaliges Erlebnis bereiten. Als Regisseur konnte der ehemalige Pixar-Mitarbeiter Saschka Unseld gewonnen werden.

Virtual Reality 2015: Virtuelle Brillen im Überblick

Lost ist mit einer Länge von knapp fünf Minuten jedoch recht kurz. Die Entscheidungen des Zuschauers beeinflussen im Gegenzug das Erlebnis. Oculus sieht in Virtual Reality nicht weniger als den Anfang einer komplett neuen Form von Kinofilmen. Mit der Erforschung von Inhaltserstellung, Workflow und Erzählstrukturen sollen auch große Studios für erste Gehversuche im Bereich der VR-Filme gewonnen werden.

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