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Oculus Rift ab Anfang 2016 im Handel erhältlich

07.05.2015 | 08:02 Uhr |

Die VR-Brille Oculus Rift wird ab Anfang 2016 für Endanwender auf dem Markt erhältlich sein. Das haben die Macher nun angekündigt.

Update, 07.05.2015, 07:55 Uhr: Oculus-Mitbegründer Nate Mitchell hat bei einem Event in New York erklärt, die Endanwender-Variante von Oculus Rift werde mehr als die 200 US-Dollar (etwa 180 Euro) teure GearVR von Samsung kosten. Das dürfte aber nicht überraschen, denn die Gear VR funktioniert schließlich nur in Verbindung mit dem Samsung Galaxy Note 4. Einen genaueren Preis wollte Mitchell nicht verraten. Bei der Veranstaltung wurde er außerdem gefragt, ob Oculus Rift kompatibel zur Playstation 4 oder Xbox One sein werde. Er antwortete mit: "Alles ist möglich." Wir halten aber eine Oculus Rift für die Playstation 4 oder gar Xbox One für unwahrscheinlich, denn die VR-Brille benötigt mindestens 1080p mit 90 Bildern pro Sekunde. (UPDATE ENDE)

Video: Oculus Rift Consumer Version

Die Oculus Rift wird ab Anfang 2016 für Endanwender im Handel erhältlich sein. Das hat Oculus VR nun am Mittwoch per Tweet verkündet. In einem Blog-Eintrag liefern die Macher der VR-Brille zwei Fotos vom Design der Endanwender-Version der Oculus Rift. Weitere Details zur Hardware, Software und vor allem zu den Spielen, die die VR-Brille unterstützen werden, wird Oculus VR im Laufe der kommenden Wochen und Monate verraten. Bereits in der kommenden Woche soll es zumindest erste technische Details zur Oculus VR für Endanwender geben.

Oculus Rift wurde bisher nur in zwei Entwickler-Varianten ausgeliefert. Im März 2013 wurde zum ersten Mal ein solches Oculus Rift Developer Kit ausgeliefert. Im Juni 2014 folgte dann das Oculus Rift Developer Kit 2. Bei der zweiten Version war im Vergleich zur ersten Variante unter anderem die maximale Auflösung der Displays pro Auge von 640 x 480 Pixeln auf 960 x 1080 Pixeln und damit auf Full-HD-Niveau erhöht worden.

Oculus VR hatte nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne im Jahr 2012 mit der Entwicklung der VR-Brille  Oculus Rift begonnen. Ursprünglich sollten per Crowdfunding 250.000 US-Dollar eingenommen werden, es kamen seinerzeit aber über 2,4 Millionen US-Dollar zusammen. Ende März 2014 kündigte dann Facebook die Übernahme von Oculus VR für 2,3 Milliarden US-Dollar an.

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