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Oculus-Mitbegründer bekommt Todesdrohungen

02.04.2014 | 05:28 Uhr |

Die Übernahme von Oculus VR stößt nicht bei allen Fans der Virtual-Reality-Brille auf Zuspruch. Oculus-Mitbegründer Palmer Luckey und seine Familie bekommen nun sogar Todesdrohungen.

Im vergangenen Monat kündigte Facebook an, den Virtual-Reality-Brillen-Entwickler Oculus VR übernehmen zu wollen. Während einige Fans darin eine große Chance für die Technologie sehen, ist ein Teil der Kickstarter-Unterstützung von der Akquisition wenig begeistert. Einige Fans gehen nun sogar so weit, dass sie Oculus-Mitbegründer Palmer Luckey und seiner Familie Todesdrohungen schicken.

Auf Reddit erklärt Palmer in dieser Woche, dass er und seine Mitarbeiter durchaus mit negativen Reaktionen auf die Facebook-Übernahme gerechnet hätten. Von Todesdrohungen oder belästigenden Telefonanrufen sei jedoch niemand ausgegangen. Derartig harte Bandagen dürften einigen Industrie-Vertretern leider nur allzu bekannt sein. Im vergangenen Monat bekam beispielsweise der Flappy-Bird-Entwickler Dong Nguyen ebenfalls Todesdrohungen über Twitter, nachdem er sein Spiel aus den App-Stores entfernt hatte.

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Die Oculus-Macher wollen sich von derartigen Aktionen jedoch nicht abschrecken lassen. Viele Branchen-Beobachter sind sich ebenfalls sicher, dass die Facebook-Übernahme Oculus Rift zugute kommen wird. So könnte die Brille möglicherweise früher und preiswerter erscheinen, als ursprünglich geplant.

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