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"Give One, Get One"-Aktion in Europa möglich

07.01.2008 | 12:05 Uhr |

Alle Europäer, die Interesse am XO-Laptop haben, bekommen womöglich schon bald die Gelegenheit, dass One-Laptop-per-Child-Projekt, mit dem Kauf eines XO-Laptops zu unterstützen.

Bei der OLPC-Aktion " Give One, Get One " erhält bei jedem verkauften Gerät ein Kind in einem Entwicklungsland einen XO-Laptop.

In Nord-Amerika und Kanada können Interessenten bereits seit dem letzten Jahr die Laptops bestellen. Nun bestätigte OLPC- Präsident Walter Bender, dass die Nonprofit-Organisation die Laptops auch in Europa zum Kauf anbieten würde.

Momentan ist ein Verkauf in Europa jedoch nicht möglich, weil die XO-Laptops nicht über die nötigen Zertifizierungen verfügen. "Wir haben noch nicht alle Auflagen erfüllt, deshalb können wir die Geräte nicht in Europa verkaufen", sagte Bender.

Ob die "Give One, Get One" -Aktion wirklich in Europa angeboten wird, scheint unklar zu sein. "Wir können, oder können eben nicht", sagte Bender. Bereits letzte Woche musste die Organisation einen Rückschlag einstecken: Intel kündigte seine Mitgliedschaft im OLPC-Projekt und hat auch seinen Sitz im Vorstand des Projekts aufgegeben.

Dem OLPC-Projekt ist es bisher nicht gelungen, ein Laptop für die ursprünglich angepeilten 100 US-Dollar anzubieten. Derzeit kostet ein XO-Laptop um die 200 US-Dollar, was dafür sorgt, dass weniger Bestellungen eingehen.

In Nord-Amerkia konnte das OLPC-Projekt mit der Aktion "Give One, Get One", bisher geschätzte 150.000 XO-Laptops verkaufen. Etwa ein Drittel der Kunden, haben bereits ihr Gerät erhalten.

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