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O2 testet HD-Voice im UMTS-Netz

13.03.2015 | 10:38 Uhr |

Alle anderen deutschen Provider setzen HD-Voice in ihren UMTS-Netzen bereits ein, jetzt zieht O2 mit ersten Tests für bessere Sprachqualität nach.

Selbst wenn der Mobilfunkempfang perfekt ist, ist die Sprachqualität bei Gesprächen mit dem Handy nicht immer die beste. HD-Voice, der High Definition Standard im Mobilfunknetz, sorgt da für Besserung. Die Deutsche Telekom führte ihn als erster Provider in Deutschland bereits vor mehr als drei Jahren ein, Vodafone und E-Plus folgten 2013 bzw. 2014. Jetzt hat O2 als letzter Anbieter damit begonnen, HD Voice in seinem UMTS-Netz ebenfalls einzuführen.

Zurzeit läuft im Raum Frankfurt und Stuttgart „ein zeitlich und räumlich begrenzter Test von HD Voice im UMTS-Netz“, bestätigt Klaus Schulze-Löwenberg, Pressesprecher bei der Muttergesellschaft Telefónica Deutschland, gegenüber PC-WELT. Wann die bundesweite Umstellung erfolgt beziehungsweise diese abgeschlossen sein wird und ob O2 HD-Voice nur für UMTS- oder auch für das gewöhnliche GSM-Netz plant, ließ das Unternehmen offen. „Einschalten“ oder freischalten lässt sich HD Voice übrigens nicht: Die Funktion ist verfügbar, sobald beide Provider – der des Anrufers und der des Angerufenen – sie aktiviert haben.

Nationales Roaming: O2 und E-Plus legen UMTS-Netze zusammen

Im Übrigen könnte HD Plus bei O2 schon bald mehr Verbreitung finden, denn nach der Übernahme von E-Plus im Herbst 2014 wollen die beiden Provider ihre UMTS-Netze zusammenlegen . Von Mitte April an können Kunden von E-Plus auch das Netz von O2 nutzen, ebenso wie umgekehrt. Damit soll sich die UMTS-Abdeckung verbessern, das gilt auch für die Nutzung innerhalb von Gebäuden. Beim schnelleren LTE plant man nach Unternehmensangaben derzeit kein nationales Roaming, vielmehr will der Mutterkonzern Telefónica die 4G-Netze beider Provider vom nächsten Jahr an zu einem zusammenschalten.

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