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O&O Studie: Vertrauliche Daten auf gebrauchten Festplatten

31.05.2005 | 16:04 Uhr |

Im Rahmen der Neuauflage der O&O-Studie "Deutschland Deine Daten" hat O&O gebrauchte Festplatten untersucht. Auf mehr als 70 Prozent der Datenträger wurden persönliche und geschäftliche Daten gefunden.

O&O hat die Studie "Deutschland Deine Daten 2005" veröffentlicht. Um herauszufinden, ob Daten von Privatanwendern und Unternehmen sicher gelöscht werden, bevor die Datenträger weitergegeben werden, hat O&O bei Ebay 200 Festplatten ersteigert und auf nicht gelöschte Daten untersucht.

Eingesetzt wurden O&O Disk Recovery und O&O Unerase. Auf über 70 Prozent der untersuchten Festplatten konnten die Programme Daten wieder sichtbar und somit lesbar machen. Gefunden wurden rund 3,3 Millionen Dateien, darunter über 40.000 Word-Dokumente, knapp 15.000 Excel-Tabellen und rund 50 Mail-Postfächer mit dem gesamten Mailverkehr der vormaligen Nutzer. Von Briefen bis hin zu gescannten EC-Karten und Arbeits- und Schulzeugnissen fanden sich persönliche Dokumente aller Art.

Aber nicht nur private Benutzer sind unvorsichtig mit ihren Daten. Gefunden wurden auch Festplatten bekannter Unternehmen, darunter die einer deutschen Großbank mit zahlreichen Dokumenten zu Kreditwürdigkeitsprüfungen.

Die Studie belegt, dass in Unternehmen und Behörden noch immer hoher Aufklärungsbedarf besteht. Nach wie vor gehen viele Anwender davon aus, dass das Formatieren einer Festplatte ausreicht, um Daten sicher zu löschen.

Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, kann sich die Studie kostenlos hier herunterladen.

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