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Nvidia schlägt zurück: Neue Grafikchips

20.09.2002 | 13:39 Uhr |

In letzter Zeit drehte sich in den Medien und in den Internet-Foren in Zusammenhang mit Grafikchips meist alles um die Matrox Parhelia und um ATIs neue Chip-Familie, die Radeon 9000 (RV250) und 9700/Pro (R300). Das lässt Grafikgigant Nvidia natürlich nicht auf sich sitzen und schlägt jetzt zurück. Koreanischen Medienberichten zufolge will Nvidia die neuen Grafikchips NV18 und NV28 am 25. September offiziell vorstellen. Interessant: Der NV18 ist bereits in dem neuen 4MBO-Rechner eingebaut, den Plus ab 30. September verkaufen wird.

In letzter Zeit drehte sich in den Medien und in den Internet-Foren in Zusammenhang mit Grafikchips meist alles um die Matrox Parhelia und um ATIs neue Chip-Familie, die Radeon 9000 (RV250) und Radeon 9700/Pro (R300). Das lässt Grafikgigant Nvidia natürlich nicht auf sich sitzen und schlägt jetzt zurück. Koreanischen Medienberichten zufolge will Nvidia die neuen Grafikchips NV18 und NV28 am 25. September offiziell vorstellen. Interessant: Der NV18 ist bereits in dem neuen 4MBO-Rechner eingebaut, den Plus ab 30. September verkaufen wird.

Die entscheidende Neuerung: Die neuen Chips unterstützen AGP 8fach. Ansonsten orientieren sich der NV18 und der NV28 technisch weitgehend an Ihren Vorgängern, dem NV 17 und dem NV25.

Der NV18 wird dem Bericht zufolge als Geforce4 MX440 8x in den Handel kommen und damit den NV17 ablösen, der NV28 wird als Geforce4 Ti 4200 8x vermarktet und den NV25 ersetzen. Die Preise für die neuen Grafikchips sollen nur geringfügig über denen der derzeitigen Chips liegen.

Nvidia soll mit der Massenproduktion des NV18 im Oktober beginnen, beim NV28 soll die Großserienfertigung etwas später starten, wie Digitimes fortfährt. Falls Sie bald in den Genuss des neuen Grafikchips kommen wollen, haben Sie bald dazu Gelegenheit: In den Plus-Rechner, der ab 30. September in Deutschland zu kaufen ist, verbaut der Hersteller 4MBO den NV18 in einer Asus Geforce 4 MX 468.

ATIs Konter lässt aber vermutlich nicht lange auf sich warten. Im Oktober wollen die Kanadier den Radeon 9500/9500 Pro vorstellen, wenn man Digitimes glauben darf. Dabei handelt es sich um einen etwas abgespeckten Radeon 9700 Pro (R300 als Kern und volle AGP 8x-Unterstützung), aber vermutlich nur mit vier Pipelines und DirectX 8.1-Support. Der Preis für den ATI 9500 Pro soll bei 219 US-Dollar liegen, der 9500 soll 179 Greenback (=Dollar) kosten.

Knüller-PC von Plus: Multimedia total für 999 Euro (PC-WELT Online, 20.09.002)

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