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Nvidia: Nächste Generation der Media Center PCs

27.04.2005 | 16:02 Uhr |

Nvidia hat Entwürfe für eine neue Generation von Media Center PCs vorgestellt. Faktoren wie Lärmentwicklung, Energiebedarf oder Größe spielen dabei eine übergeordnete Rolle.

Nvidia hat auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) Entwürfe für eine neue Generation von Media Center PCs fürs Wohnzimmer vorgestellt. Ausgehend von den Erfahrungen mit der ersten Generation glaubt das Unternehmen insbesondere bei den Faktoren Kosten, Lärmentwicklung, Energiebedarf, Aussehen sowie Größe Verbesserungsmöglichkeiten ausgemacht zu haben.

Die Senkung der Herstellungskosten könnte auf zweierlei Weise erreicht werden. Zum einen werden in den Wohnzimmer-PCs als unnötig betrachtete Komponenten entfernt. Zum anderen würde eine höhere Stückzahl an produzierten Einheiten dafür sorgen, die Kosten pro Einheit zu senken. Beides wären Vorteile für die System-Builder, die denn auch an Kunden weitergegeben werden könnten.

Was das Aussehen angeht, schlägt Nvidia vor, die Optik in stärkerem Maße an die von bereits im Wohnzimmer bekannten Gegenständen - etwa einem Stereo-Receiver - anzupassen. Dies beinhaltet auch die Anordnung von Ein- und Ausgängen.

Eine kompaktere Bauweise der Geräte wiederrum würde entstehen, wenn Einstiegsmodelle beispielsweise mit einem integrierten Grafikchip ausgestattet würden. Eine andere Maßnahme, die ebenfalls Einfluss auf die Bauform haben würde, wäre der Gebrauch von Komponenten, die im Vergleich zur ersten Generation nicht ganz soviel Wärme abgeben würden. In der Folge könnten die Technik insgesamt enger zusammengepackt werden.

Die größten Fortschritte sieht Nvidia bei den neuen Entwürfen in den Bereichen Wärmeabgabe, Energiebedarf und Lärmdämmung. Die dafür notwendige Hebel sind Ausführungen des Unternehmens zufolge hier versteckt:

- CPU mit variabler Taktung und einem Kühler mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen
- Passiv gekühlte GPU
- Festplatten, die eigens für Streaming-Anwendungen ausgelegt sind
- Intelligente Power Control Software, die die Taktung einer Komponente automatisch anpasst
- Typische CPU-Tasks an andere Komponenten auslagern

Selbstverständlich gibt Nvidia auch an, welche Technologien aus dem eigenen Hause diesen Anforderungen bereits gerecht werden oder zumindest entgegen kommen: Die Palette reicht von der passiv gekühlten Geforce 6600 oder Geforce 6200 Turbocache GPU über die Unified Driver Architecture bis hin zu Nvidias Ntune (zur Regulierung der GPU, CPU, RAM, etc.).

Weitere Infos zu den Entwürfen für die neue Generation von Media Center PCs können Sie dieser englischsprachigen Website entnehmen. Dort steht auch die recht interessante WinHEC-Präsentation von Nvidia, aus der die oben abgebildeten Screenshots stammen, zum Download bereit. Sie liegt im PDF-Format vor, der Download beträgt rund 2,6 MB.

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