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Nutzer geben viermal mehr Geld für Gaming-Apps als für Handheld-Spiele aus

24.08.2013 | 05:14 Uhr |

Das meiste Geld für mobile Spiele wird in Apples AppStore ausgegeben. Doch auch Google Play kann sich noch vor 3DS und PS Vita behaupten.

Die Vielzahl an mobilen Spielen auf Smartphones und Tablets gräbt etablierten Handheld-Konsolen wie Nintendos 3DS und Sonys PlayStation Vita immer mehr das Wasser ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Report von IDC und App Annie, in dem die Ausgaben im zweiten Quartal 2013 analysiert wurden.

Der Großteil der Umsätze für mobile Spiele entfällt auf Apples AppStore, in dem sich iPhone - und iPad -Besitzer mit unzähligen Titeln ausstatten. Bislang lagen mobile Spielekonsolen wie PS Vita und 3DS auf Platz 2, im zweiten Quartal wurden die beiden Geräte jedoch erstmals von den Umsätzen in Google Play überflügelt.

Laut Report gibt es mittlerweile 1,25 Milliarden Smartphones und 180 Millionen Tablet-PCs. Diesen stehen lediglich 200 Millionen Handheld-Konsolen gegenüber. Deren Spiele fallen zudem viel kostenintensiver aus. Entsprechend entscheiden sich immer mehr Anwender für die günstigen Games aus den Download-Stores für Android und iOS.

Hier gibt’s Apps: App-Stores unter die Lupe genommen

Die Kannibalisierung dürfte weiter voranschreiten, da die Verbreitung von Smartphones und Tablets jährlich zunimmt, während die speziell auf Spiele ausgelegten Mobilkonsolen nur wenig Wachstum vorweisen können.

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