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Geschenke-Check: Die aktuellen Media-Markt-Angebote

13.12.2012 | 13:21 Uhr |

Es geht stark auf Weihnachten zu. Auch Media-Markt ruft im aktuellen Prospekt zum großen Geschenke-Finale auf. PC-WELT sagt Ihnen, welche Geräte Sie sich bedenkenlos unter den Baum legen oder legen lassen können.

Klare Ansage: Dieses Weihnachten steht Windows 8 im Mittelpunkt bei den Media-Markt-Angeboten – und zwar in allen Gerätformen und –Farben. Neben Notebooks und Tablets und Tablet-Notebooks finden Geschenke-Willige aber auch Smartphones, Kameras und PCs.

Notebooks

Sony SVE1512E6E für 479 Euro

Im Sony-Notebook mit Windows 8 sitzt Intels neue Billig-Waffe, der Pentium B980 (2,4 GHz). Dem Dual-Core-Prozessor fehlt Hyper-Threading und Turbo Boost, deshalb bringt er weniger Leistung als ein Core i3. Die Ausstattung ist mäßig mit 500 GB Festplatte und 4 GB RAM. Der Clou ist die AMD-Grafikkarte Radeon HD7650M.sie genügt für viele Spiele bei mittleren Detaileinstellungen, aber nicht für grafikintensive. Die Grafikkarte hat das Sony-Notebook dem weitgehend gleich ausgestattetem Aldi-Notebook voraus, das es heute für 399 Euro beim Discounter gibt.

Asus F201E-KX065H für 359 Euro

Das Mini-Notebook mit 11,6-Zoll-Display ist ein Netbook-Ersatz – aber mit etwas mehr Dampf dank Celeron- statt Atom-CPU, 4 GB RAM und 500 GB Festplatte. Dafür ist es weniger ausdauernd – Asus verspricht magere fünf Stunden Laufzeit. Zugreifen sollten Sie nur, wenn Sie tatsächlich ein kleines Windows-8-Gerät für unterwegs suchen und Ihnen ein Tablet nicht genügt – etwa, weil Sie zum Arbeiten eine Tastatur benötigen.

Packard-Bell Easynote ENLE11BZ-4508G1TMnks für 499 Euro

Wer lieber zu Hause surft und tippt, greift zum großen Packard-Bell-Notebook mit 17,3-Zoll-Display. Platzprobleme für Ihre Dateien sollte es dank einer 1 TB großen Festplatte nicht geben. Der schwachbrüstige AMD-Prozessor mit integrierter Grafik ist aber weder für aufwändigere Multimedia-Aufgaben noch für aktuelle Spiele geeignet.

Asus R704VD-TY172H für 599 Euro

Wer halbwegs konkurrenzfähige Rechenleistung fürs PC-Ersatz-Notebook sucht, greift deshalb lieber zum Asus-Angebot, das aber 100 Euro mehr kostet. Der Core i3-3110M (2,4 GHZ) aus der aktuellen Ivy-Bridge-Familie hängt die AMD-CPU deutlich ab. Spielfreunde werden mit dem Notebook aber trotzdem nicht glücklich: Die eingebaute Geforce 610M genügt in der maximalen Displayauflösung nur für ältere Spiele.

Lenovo G780 für 699 Euro

Wer ein rundes Paket aus ordentlicher Rechenleistung, spieletauglicher Grafikkarte und großer Festplatte will, muss im aktuellen Media-Markt-Prospekt 700 Euro anlegen und zum Lenovo-Notebook mit 17,3-Zoll-Display greifen. Die Grafikkarte Geforce GT 635M genügt für viele ältere und weniger anspruchsvolle Spiele locker – auch in der maximalen Auflösung. Bei aktuellen Grafikkrachern müssen Sie die Detailstufe aber nach unten justieren.

Smartphones

Samsung Galaxy Ace für 157 Euro
 
Das Samsung Galaxy Ace ist rund ein Jahr alt, aber noch immer ein gutes Einsteiger-Smartphone. Das Display ist mit 3,5 Zoll so groß, wie der Bildschirm des iPhone 4S. Allerdings ist die Auflösung von 320 x 480 Pixel bei der Bildschirmgröße sehr gering, daher sehen grafische Inhalte oft etwas grobkörnig und unscharf aus. Die Leistung der 800-Mhz-CPU reicht anfangs für Smartphone-Einsteiger. Ein großer Minuspunkt ist dich veraltete Android-Version 2.3, mit der das Galaxy Ace ausgeliefert wird. Ein Update auf neuere Versionen ist unwahrscheinlich. Immerhin kann die 5-Megapixel-Kamera mit guter Bildqualität überzeugen. Der interne Speicher ist sehr gering, dafür bietet das Galaxy Ace eine Speichererweiterung via microSD-Karte. Eine 2 GB große Speicherkarte befindet sich im Lieferumfang. Apropos Lieferumfang: Kopfhörer werden nicht mitgeliefert, diese müssen Sie dazu kaufen. Für 157 Euro ist das Samsung Galaxy Ace durchaus für Einsteiger zu empfehlen, die keine hohen Erwartungen an Geschwindigkeit, einem hochauflösendem Display und neuestem Betriebssystem haben.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy Ace   

Samsung Galaxy S3 für 449 Euro
 
Das Samsung Galaxy S3 gehört zu den Top-Modellen der Highend-Geräte. Dafür sorgen die starke Quad-Core-CPU, die gute 8-Megapixel-Kamera und das hochauflösende 4,8 Zoll große Super-AMOLED-Display. Mit Android 4.1 ist es zudem seitens der Software auf dem aktuellen Stand. Die fast 450 Euro sind derzeit also gut angelegt.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy S3  

Samsung Galaxy S3 Mini für 299 Euro
 
Der Media-Markt-Preis liegt mit seinen 299 Euro genau 100 Euro unter UVP. Das Galaxy S3 Mini ist der kleine Bruder des großen Galaxy S3. Mini steht in diesem Fall für kleiner, leichter und preiswerter. Die abgespeckte Version bietet eine Dual-Core-CPU, eine 5-Megapixel-Kamera und kommt ebenfalls mit aktuellem Android, was nicht die Regel in diesem Smartphone-Segment ist. Das rechtfertigt den relativ hohen Anschaffungspreis für ein Mittelklasse-Modell.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy S3 Mini 

LG Optimus L3 für 95 Euro
 
Das Optimus L3 von LG ist ein absolutes Einsteiger-Modell. Dafür sprechen die günstige UVP von 130 Euro, das gering auflösende 3,2-Zoll-Display und die einfache Kamera. Für Fotos-Fans ist dieses Handy übrigens nichts, da die Foto- und Videoqualität das Geld nicht wert sind. Dafür bietet der Akku eine überdurchschnittlich gute Laufzeit und die allgemeine Performance geht in Ordnung. Wer kostengünstig vom Handy aufs Smartphone umsteigen möchte, sollte zuschlagen.

Ausführlicher Testbericht: LG Optimus L3

Tablets

Samsung Galaxy Tab 2 10.1 für 279 Euro

Das Samsung-Tablet mit 16 GB und WLAN kostet rund 100 Euro weniger als das gleich ausgestattete iPad 2 – und sogar weniger als das kleine iPad Mini. Es ist damit ein echtes Schnäppchen –auch weil es mit Android 4, flüssiger Bedienung, ordentlicher Akkulaufzeit und einem recht hellen Display punkten kann. Der etwas magere interne Speicher lässt sich per Micro-SD erweitern. Die Bildschirm- Auflösung ist mit 1280 x 800 Bildpunkten natürlich fern von Retina-Dimensionen. Trotzdem ist das Samsung-Tablet zu diesem Preis eine uneingeschränkte Empfehlung, zumal es im Internet rund 300 Euro kostet.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy Tab 2 10.1

Acer Iconia W510 für 499 Euro

Touchen und Tippen ist das Motto von Windows 8: Das Acer-Tablet setzt es um, denn es verfügt über einen fingerempfindlichen 10,1 Zoll großen Bildschirm und hat eine Ansteck-Tastatur. Das macht es zwar nicht wie vom Media-Markt behauptet zu einem Notebook, denn die Tastatur ist kleiner und weniger komfortabel. Aber sie verlängert die Laufzeit des Tablets, denn in der Docking-Tastatur sitzt ein Akku. Als Betriebssystem installiert ist ein „echtes“ Windows 8, nicht die App-reduzierte RT-Variante. Ein Notebook kann das Acer-Tablet auch deshalb nicht ersetzen, weil der eingebaute Atom-Prozessor bestenfalls Netbook-Rechenleistung bietet. Dafür arbeitet er aber sehr sparsam. Allerdings dürfen Sie zugreifen, wenn Ihnen diese Mischform aus Tablet und Netbook zusagt, denn der Preis des Acer-Gerätes ist unschlagbar günstig: Der ähnlich ausgestattete Samsung Ativ Smart PC kostet schon ohne Tastatur 699 Euro.

E-Book-Reader

OYO Ebook-Reader

“3G E-Book Reader MD 98299“ nennt der Mediamarkt den aktuell angepriesenen Ebook-Reader von OYO – doch ein Modell mit dieser Produktbezeichnung gibt es eigentlich nicht. Der Abbildung nach handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Lesegerät OYO II, das der Buchhändler Thalia bereits vor fast eineinhalb Jahren vorgestellt hatte. Eineinhalb Jahre aber sind in der Entwicklung der Ebook-Reader eine halbe Ewigkeit,Thalia selbst hat das Gerät längst aus dem Sortiment genommen und durch bessere ersetzt. Von der Performance hat der OYO II schon damals enttäuscht, die Konkurrenz von Amazon und Co ist inzwischen viel weiter. Bleibt also höchstens der Preis ein Kaufargument, denn für 99 Euro gibt es sonst keinen Ebook-Reader mit integriertem Mobilfunk. Allerdings lassen sich Bücher auf WLAN-Readern in Verbindung mit einem Hotspot-fähigen Smartphone ebenfalls unterwegs kaufen und laden.

PCs

HP Pavillon p6-2370eg für 799 Euro

Media Markt verspricht „Schärfste Grafik für höchste Ansprüche“ und „massig Arbeitsspeicher“ mit dem Dekstop-PC von HP. Aber die verbaute Grafikkarte Nvidia Geforce GT 640 bietet lediglich absolute Einsteiger-Grafik, daran ändert auch der große und dedizierte Videospeicher nichts. Mit dem RAM behält der rote Elektronik-Händler aber recht, denn 8 GB sind durchaus zukunftssicher. Über die Taktrate und Latenzzeiten können wir nichts in Erfahrung bringen. Auch der Festplattenspeicher ist mit 2 TB großzügig bemessen. Die stärkste Komponente ist der Prozessor Intel Core i7-3770 mit einem Werktakt von 3,4 GHz, dank der Technik Turbo Boost 2.0 übertaktet sich die CPU vollautomatisch bei großer Auslastung auf 3,9 Ghz. Schön ist auch, dass der Rechenchip auch Hyper Threading unterstützt. Als Betriebssystem kommt Windows 8 (64 Bit) zum Einsatz, auf der Vorderseite des Gehäuses dürfen Sie sogar zwei flotte USB-3.0-Buchsen nutzen. Für die alltäglichen Anwendungen und fürs Büro ist die Leistung vollkommen ausreichend, aber fürs Gaming ist der PC nicht geeignet. Für 799 Euro ist der Preis zu hoch angesetzt.
 
Lenovo Idea Centre K430 für 899 Euro

Beim Lenovo-Rechner kommt die gleiche Intel-CPU wie beim eben genannten Modell von HP zum Einsatz, mit 2 TB ist genug Raum für allerhand Daten. Die 12 GB Arbeitsspeicher sind unnötig viel, aber wirklich schaden tut der protzige Arbeitsspeicher nicht. Vor allem Multimedia-Programme profitieren von einem großzügigen RAM. Auch hier ist die Einsteiger-Grafikkarte für OEMs  verbaut, die Nvidia Geforce GT 640. Im Gegensatz zum Computer von HP verfügt der K430 über ein WLAN-Modul. Als Betriebssystem setzt Lenovo ebenfalls auf Windows 8 (64 Bit). Kurzum gesagt erhält der PC ein „Go!“ für Entertainment, aber ein „No!“ fürs Gaming. Die knapp 900 Euro finden wir aber definitiv zu teuer für diese Konfiguration.

Digitalkameras

Canon EOS 600D mit Objektiv EF-S 18-55mm IS II für 499 Euro

Canons Spiegelreflexkamera für ambitionierte Einsteiger wurde im Februar 2011 zu einer UVP von 849 Euro inklusive Objektiv vorgestellt. Das aktuelle Modell ist die EOS 650D. Dennoch wartet die DSLR mit einem 18-Megapixel-Sensor, einem dreh- und schwenkbaren 3-Zoll-Display mit 1.040.000 Pixeln Auflösung und einem Full-HD-Videomodus mit 30 fps auf. Der Mediamarkt-Preis ist ein Schnäppchen – im Internet kostet die Canon EOS 600D noch um die 530 Euro.

Ausführlicher Testbericht: Canon EOS 600D

Sony SLT-A57 mit Objektiv SAM18-55mm für 666 Euro

Die SLT-Reihe von Sony setzt einen halbdurchlässigen Spiegel ein, der beim Auslösen nicht heruntergeklappt werden muss. Dadurch arbeitet die DSLR schneller als herkömmliche Spiegelreflexmodelle. Die 16-Megapixel-Kamera hatte im April 2012 eine UVP von 799 Euro mit Objektiv. Sie macht Serienbilder mit bis zu 12 Aufnahmen pro Sekunde. Als Besonderheit besitzt sie jeweils einen Steckplatz für eine SDXC-Karte und einen Memory Stick Duo Pro. Im Internet ist die Sony SLT-A57 bereits für 653 Euro zu finden, allerdings kommen hier meist noch Versandkosten hinzu.

Ausführlicher Testbericht: Sony SLT-A57

Fujifilm Finepix JX500 für 55 Euro

Die Einsteigerkamera von Fuji arbeitet mit 14 Megapixeln und optischem 5fach-Zoomobjektiv. Ihr Display ist mit 2,7 Zoll recht klein und nicht besonders hoch aufgelöst. 720p-Videos und eine Komplettautomatik machen die Kamera vor allem für Fotoneulinge interessant. Zudem ist sie in verschiedenen Farben erhältlich. Die UVP der Fujifilm Finepix JX500 lag im Januar 2012 bei 89 Euro. Mediamarkt bietet sie etwa 5 Euro billiger an, als das Gerät im Internet zu haben ist.  
 
Samsung ST200 für 79 Euro

Im Internet und auf der Samsung-Website haben wir nur ein Modell ST200F gefunden, das mit einem WLAN-Empfänger ausgestattet ist. Im Mediamarkt-Prospekt steht von WLAN allerdings nichts – obwohl auf dem Bild der Kamera der „Wifi“-Druck deutlich sichtbar ist. Die 16-Megapxiel-Kamera kommt mit einem 10fach-Zoomobjektiv und Schwenkpanoramafunktion. Im Januar 2012 wurde die Kamera zu einer UVP von 199 Euro vorgestellt. Der Mediamarkt-Preis für die Samsung ST200(F) liegt etwa 30 Euro unter dem Internet-Preis – ein echtes Schnäppchen!
 
Canon Ixus 125 HS für 149 Euro

Die Kompaktkamera ist das derzeit kleinsten Ixus-Modell und hat auch schon zehn Monate auf den Buckel. Im Februar 2012 lag ihre UVP bei 249 Euro. Die 16-Megapixel-Kamera bietet ein 10fach-Zoomobjektiv, ein 3-Zoll-Display und dreht Full-HD-Videos mit 30 fps. Der von Mediamarkt verlangte Preis für die Canon Ixus 125 HS ist genauso hoch wie der im Internet.
 
Sony DSC-WX100 für 179 Euro

Die 18,2-Megapixel-Kamera setzt ein 10fach-Zoomobjektiv ein. Dank Highspeed-Serienaufnahmen (bis zu 10 Bilder pro Sekunde) sollen Panoramabilder mit einem horizontalen oder vertikalen Schwenk perfekt gelingen. Die sehr dünne und schicke Kamera - Sony bietet sie in fünf Farben an - wurde im Februar 2012 zu einer UVP von 249 Euro vorgestellt. Der Mediamarkt-Preis der Sony DSC-WX100 liegt etwa 5 Euro unter dem Internet-Preis.

 
 

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