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HP stellt Luxus-Linie und Ion-Netbook vor

15.09.2009 | 09:00 Uhr |

HP will mit den Envy-Notebooks in die Luxus-Liga vordringen und Apple Konkurrenz machen. Außerdem bringt der Hersteller sein erstes Netbook mit Nvidias Ion-Grafik auf den Markt.

Flaches 15,6-Zoll-Notebook mit hoher Leistung: HP Envy 15
Vergrößern Flaches 15,6-Zoll-Notebook mit hoher Leistung: HP Envy 15
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Extrem dünn, extrem leicht und extrem hochwertig verarbeitet: Mit dem 13,1-Zoll-Notebook Envy 13 und dem 15,6-Zoll-Modell Envy 15 stellt HP neue Luxus-Notebooks vor. Den hohen Preis von 1700 beziehungsweise 2000 Euro sollen unter anderem das stabile Gehäuse aus Magnesium-Aluminium rechtfertigen sowie ein farbstarkes und helles Display. Beiden Notebooks legt HP einen sehr flachen Zusatzakku bei, den man unter das Gerät klemmt. Bei den Envy-Modellen findet man auch Parallelen zu den Macbooks von Apple – zum Beispiel die Glasfront über dem Display und das Touchpad mit integrierten Maustasten, das Mehrfinger-Gesten zum Zoomen und Drehen von Bildern unterstützt.

Das zwei Zentimeter flache Envy 13 mit 13,1-Zoll-Display und einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten treibt Intels Stromspar-CPU Core 2 Duo SL9400 (2,2 GHz) an. Für die 3D-Grafik ist ATIs Einsteigerkarte Mobility Radeon HD4330 zuständig: Sie lässt sich per Treiber abschalten, um die Leistungsaufnahme des Notebooks zu reduzieren und die Akkulaufzeit zu verlängern. Dann sorgt die Grafikeinheit im Chipsatz für die Bildausgabe. Dem Envy 13 fehlt ein integriertes optisches Laufwerk und ähnlich wie dem Macbook Air auch ein Netzwerkanschluss: Den rüstet man über den beigelegten USB-LAN-Adapter nach.

Netbook mit Ion-Grafik: Compaq Mini 311
Vergrößern Netbook mit Ion-Grafik: Compaq Mini 311
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Das Envy 15 ist laut HP mit 24 Millimetern das dünnste und mit 2,4 Kilogramm auch das leichteste Notebook seiner Klasse. Sein 15,6 Zoll großes Display zeigt 1366 x 768 Bildpunkte. Als Prozessor setzt HP Intels Neuvorstellung Core i7 720QM mit 1,6 GHz ein. Auch die Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD4830 mit 1 GB lokalem Speicher soll für hohe Leistung sorgen. HP liefert das Envy 15 mit 8 GB Arbeitsspeicher und logischerweise der 64-Bit-Version von Windows 7 aus. Im Notebook sitzen vier RAM-Steckplätze, so dass sich bis zu 16 GB Arbeitspeicher einsetzen lassen – bisher ging dies nur in teuren Workstation-Notebooks.

Noch kleiner und leichter ist das Netbook Compaq Mini 311: In diesem Mini-Notebook für 400 Euro, das es ab November geben wird, setzt HP auf Nvidias Ion-Grafik, die trotz des rechenschwachen Prozessors Atom N270 (1,6 GHz) das Abspielen von High-Definition-Videos ermöglichen soll. Zumindest 720p-Material kann das Compaq Mini 311 auf seinem 11,6 Zoll großen Display mit 1366 x 768 Bildpunkten nativ wiedergeben. Einen externen Monitor schließt man per HDMI-Ausgang ans Netbook an. Den 1,6 Kilogramm leichten Rechenzwerg liefert HP mit Windows XP Home SP3 und einer 160-GB-Festplatte aus. Das Netbook HP Mini 110 bekommt dagegen Windows 7 spendiert – allerdings nur in der reduzierten Starter-Variante. Immerhin erlaubt Microsoft bei Windows-7-Netbooks eine größere Festplatte: Dementsprechend baut HP eine 250-GB-Platte ins Mini 110: Es ist ab Oktober für 400 Euro zu haben.

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