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Notebooks lassen deutschen PC-Markt wachsen

Die hohe Nachfrage der Verbraucher nach Notebooks hält den deutschen PC-Markt weiter in Schwung.

Die hohe Nachfrage der Verbraucher nach Notebooks hält den deutschen PC-Markt weiter in Schwung. Im zweiten Quartal wuchs der Absatz dem Marktforschungs-Unternehmen Gartner zufolge um 11,3 Prozent. Insgesamt seien 1,96 Millionen Personal Computer verkauft worden, teilte Gartner am Mittwoch mit. Bei Notebooks betrug der Zuwachs 20 Prozent gegenüber 6 Prozent bei Schreibtisch-PCs.

"Privatkunden treiben weiterhin den Markt an", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich. "Hier werden in erster Linie zusätzliche Zweit-PCs erworben, die im Hinblick auf bestimmte Aufgaben angeschafft werden."

Der PC-Einkauf in großen Unternehmen sei dagegen "praktisch zum Stilltand gekommen". Mit 19 Prozent des Gesamtvolumens in Westeuropa liegt der deutsche Markt knapp hinter Großbritannien an zweiter Stelle.

Fujitsu-Siemens hält in Deutschland mit einem Marktanteil von 17,5 Prozent weiterhin den ersten Rang, gefolgt von Medion (10,7 Prozent Marktanteil) und Hewlett-Packard (10,1 Prozent). Das mit Abstand stärkste Wachstum (44,3 Prozent) verzeichnete der US-Hersteller Dell. Der weltweite Marktführer verdrängte mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent im zweiten Quartal Acer vom vierten Platz.

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