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Notebooks: Selbstverschlüsselnde Festplatte von Hitachi

15.05.2007 | 15:31 Uhr |

Auch Hitachi will jetzt mithelfen, dem Datenmissbrauch bei Verlust eines Notebooks einen Riegel vorzuschieben. Das neueste Festplattenmodell verschlüsselt die gespeicherten Daten automatisch.

Der Festplattenhersteller Hitachi bringt mit seinem neuen Modell Travelstar 7K200 eine Notebook-Festplatte mit optional zuschaltbarer Verschlüsselungstechnik heraus. Damit sollen gespeicherte Daten bei Verlust oder Diebstahl sicher vor unbefugten Blicken sein. Die SATA-Festplatte im 2,5"-Format dreht sich 7200 Mal in der Minute und hat eine Bruttokapazität von 200 GB.

Die von Hitachi als "Bulk Data Encryption" bezeichnete Verschlüsselungstechnik ist in die Festplattenelektronik integriert. Ist sie aktiviert, verschlüsselt sie alle geschriebenen Daten und entschlüsselt sie beim Lesen wieder. Dabei sinkt die Datenrate jedoch auf etwa die Hälfte gegenüber dem unverschlüsselten Betrieb. Vorteil der Verschlüsselung: wird die Festplatte oder das Notebook weiterverkauft oder außer Dienst gestellt, müssen die gespeicherten Daten nicht aufwendig gelöscht und mehrfach überschrieben werden, denn ohne den Schlüssel sind sie nicht lesbar.

Trotz der höheren Drehzahl soll die Travelstar 7K200 bei Stromverbrauch sowie Wärme- und Geräuschentwicklung auf dem Niveau von Festplatten mit 5400 U/min liegen. Die Travelstar 7K200 soll im Sommer für etwa 250 US-Dollar in den Handel kommen. Neben anderen will Dell demnächst seine Notebooks mit diesen Festplatten anbieten. Unter der Bezeichnung Travelstar E7K200 soll auch eine Version mit höherer Zuverlässigkeit für den Dauereinsatz angeboten werden.

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