03.02.2012, 13:45

Thomas Rau

Notebooks, PCs, Tablets und Drucker

Aktuelle Media-Markt-Angebote im Preis-Check

Weltneuheit bei Media-Markt? Das erste Ultrabook ist das Samsung Serie 5 nicht, aber eine der ersten CES-Neuheiten, die es hier zu kaufen gibt.

Neben Waschmaschinen und Kühlschränken tummeln sich im aktuellen Angebot des Online-Shops von Media Markt auch zahlreiche Notebooks, Tablets und PCs. Was ist Schnäppchen, was Lockvogelangebot?
Auch die aktuelle Werbung von Media-Markt kommt am Trendthema Ultrabook nicht vorbei: Als "Weltneuheit" wird das Samsung NP530U3B (Preis: 799 Euro) angepriesen. Aber im Prospekt finden sich auch zahlreiche Standard-Notebooks sowie PCs und Drucker. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Angbeote aus dem PC-Bereich.

Samsung Ultrabook NP530U3B für 799 Euro

Im 1,39 Kilogramm leichten Ultrabook sitzt der Stromspar-Prozessor Core i5-2467M. Der Bildschirm ist 13,3 Zoll groß und zeigt die dafür übliche Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Im Ultrabook sitzt eine 16 GB große SSD, die als Zwischenspeicher dient, um Betriebssystem und Programme schneller starten zu lassen (Express Cache). Das ist eine bessere Lösung als beim Acer Aspire S3 zum gleichen Preis, das den SSD-Cache nur fürs Aufwachen aus dem Ruhemodus nutzt. Aber das Samsung-Ultrabook ist deutlich langsamer als Ultrabooks, die ausschließlich auf SSD setzen wie das Asus Zenbook UX31E im Voll-Alu-Gehäuse, dessen Bildschirm außerdem eine höherer Auflösung bietet (1600 x 900) oder das Toshiba Satellite Z830-10J. Die beiden Ultrabooks sind aber mit Preisen ab 1000 Euro deutlich teurer. Außerdem sind ihre SSDs nur 128 GB groß und bieten damit viel weniger Speicherplatz als die 500-GB-Standardfestplatte im Samsung NP530U3B.

Packard Bell Easynote TS11HR-068GE für 499 Euro

Wer's nicht ultra-mobil braucht, greift zum Packard-Bell-Notebook mit 15,6-Zoll-Display, das für 500 Euro ein gutes Ausstattungs-Paket für Einsteiger schnürt, mit Core-i3-Prozessor, DVD-Brenner und der Einsteiger-Grafikkarte Geforce GT 610M. Deren Leistung entspricht ungefähr der GT 520M: Sie reicht für viele Spiele aus, aber nicht für die aktuellsten. Und auch Effekte müssen Sie meist reduzieren, wenn Sie in der maximalen Displayauflösung spielen wollen.

Lenovo G575-M523UGE für 399 Euro

Schnäppchenjäger werden das Lenovo-Notebook mit 15,6-Zoll-Display ins Auge nehmen. Große Ansprüche dürfen Sie aber nicht haben: Im Notebook arbeitet der leistungsschwache AMD-Prozessor E-450 mit integrierter Grafik - das reicht für Standard-Anwendungen wie Texte und Websurfen vollkommen aus. Eine Investition in die Zukunft ist das aber nicht, zumal wichtige Schnittstellen wie USB 3.0 fehlen - und für 100 Euro mehr deutlich schnellere und besser ausgestattete Notebooks zu haben sind.

Acer Aspire One 722 für 349 Euro

Nochmal billig - doch zugreifen sollte nur, wer einen günstigen Rechner für unterwegs sucht: Das Netbook mit 11,6-Zoll-Display arbeitet mit der AMD-CPU C-60. Für Netbook-Verhältnisse bietet sie eine ordentliche Leistung sowie einen integrierten Grafikchip, der HD-Filme problemlos abspielt. Auch die Festplatte ist mit 500 GB üppig für ein Mini-Notebook.

Acer Aspire 5750G-2454G50Mnkk für 579 Euro

Das Acer-Notebook lockt zwar mit einem guten Prozessor - dem Turbo-Boost-verstärkten Core i5-2450M. Als Grafikkarte kommt aber nur das Einsteigermodell Nvidia Geforce GT 610M zum Einsatz. USB 3.0 fehlt dem Notebook ebenfalls. Im Leistungsvergleich schneidet deshalb die Konfiguration des Aspire 5755G besser ab, die Amazon derzeit für 599 Euro anbietet: gleicher Prozessor, aber bessere Grafikkarte.

Acer Aspire 5750G-2678G75Mnkk 799 Euro

Wer ein Notebook mit Rund-Um-Ausstattung wünscht, kann sich das Acer-Notebook genauer anschauen: Drinnen sitzt ein Quad-Core-Prozessor (Core i7-2670QM) und die Mittelklasse-Grafikkarte GT 630M, deren Leistung der GT 540M entspricht, mit der wir das Aspire 5750G vor einger Zeit getestet haben. Quad-Core-CPU und 8 GB RAM bringen aber nur bei bestimmten Programmen Vorteile.

Asus A93SM-YZ095V für 849 Euro

Ähnlich ausgestattet ist das Asus-Notebook mit einem riesigen 18,4-Zoll-Display und Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkten). Zum Abspielen entsprechender Filme reicht die Leistung von CPU und Grafikkarte - ein passende Blu-ray-Laufwerk fehlt aber. Außerdem ist die Geforce GT 630M zu schwach, wenn Sie aktuelle Spiele in der maximalen Auflösung spielen wollen

Sony Tablet S für 399 Euro

Media-Markt probiert's nochmal mit dem Sony-Tablet, das bereits im November für damals noch 429 Euro im Angebot war. Die Stärken des Android-3-Tablets sind sein auffälliges Gehäuse und der gute 10-Zoll-Bildschirm. Es bietet aber nur WLAN, kein 3G, keinen HDMI-Ausgang und eine nur mäßige Akkulaufzeit. Mehr Schnittstellen zum gleichen Preis bekommen Sie beim Acer Iconia A500, eine bessere Akkulaufzeit bringt das Asus EeePad Transformer.

Microstar Professional G620500/8150 für 349 Euro

In diesem Komplett-PC sitzt der relativ schwache Zweikernprozessor Pentium G620, der aber eine geringe Stromaufnahme aufweisen kann (35 Watt). Darüber hinaus gibt es keine dedizierte Grafikeinheit, die Onboard-Grafik ist in keinem Falle spieletauglich, gerade in Verbindung mit dem schwachen Prozessor. Selbst Full-HD-Wiedergabe könnte ruckeln, da die CPU die ganze Arbeit übernehmen muss. Ein idealer PC für Office-Anwendungen, das war‘s aber auch schon. Der Preis geht dafür in Ordnung.

Dell Inspiron 620 für 499 Euro

Der Dell-PC bringt eine Grafikkarte mit (Geforce GT405), die aber nur stark eingeschränkt spieletauglich ist. Full-HD-Filme sollten kein Problem sein, ein HDMI-Anschluss ist vorhanden. Der Prozessor Core i3-2120 geht in Ordnung für die Preisklasse. Der PC passt für Office und Multimedia, ist aber kein Schnäppchen, da im Serienmodell von Dell normalerweise eine etwas stärkere Grafikkarte verbaut ist.
Alienware X51 für 899 Euro
Spiele-Fans spricht der Alienware-PC mit dem rechenstarken Prozessor Core i5-2320 an. Insgesamt ein recht flottes System, aber leistungshungrige Spiele wie Battlefield 3 sind nur auf niedrigen Einstellungen spielbar. Etwas ältere Games und Full-HD-Wiedergabe packt der Rechner locker. Außerdem besticht er mit seinem platzsparenden Formformat und dem ansprechenden Design. Allerdings ist er deswegen auch überteuert: Fürs gleiche Geld gibt es besser ausgestatte Systeme.

HTC Desire S für 279 Euro

Das nicht mehr ganz taufrische Android-2.3-Smartphone sitzt in einem attraktiven Alu-Gehäuse. Akkulaufzeit und Kamera-Qualität sind nur mittelmäßig. Der Preis für das Smartphone mit 3,7-Zoll-Bildschirm geht aber völlig in Ordnung.

Nokia Lumia 800 für 369 Euro

Aktueller ist das Windows-7-Phone von Nokia, das ebenfalls ein 3,7-Zoll-Display mit 480 x 800 Pixeln besitzt. Seine 8-Megapixel-Kamera nimmt auch Videos mit 720p auf. Der interne Speicher ist 16 GB groß, lässt sich aber nicht erweitern. Im PC-WELT-Test zeigte das nicht besonders leichte, aber sehr elegante Gerät eine schwache Akkulaufzeit. Im Internet gibt es das Nokia-Smartphone rund 40 Euro günstiger - dann aber meist mit einem Branding der Telekom oder von Vodafone.

Prada Phone by LG 3.0 für 555 Euro

Ganz frisch auf dem Markt und besonders für Stilbewußte geeignet - aber kein Schnäppchen: Das Android-Smartphone von LG mit 4,3-Zoll-Display bringt eine 8-Megapixel-Kamera für Video-Aufnahmen in Full-HD-Auflösung mit. Die Bildschirm-Auflösung liegt mit 480 x 800 Pixel gemenssen an der Bildschirmgröße recht niedrig. LG hat bereits ein Update auf Android 4.0 für das Prada-Phone angekündigt.

Kodak ESP Office 2170 für 99 Euro

Das Tinten-Multifunktionsgerät ist ein gutes Angebot zum fairen Preis. Sie bekommen ein Kombigerät mit Fax, das im PC-WELT-Test ordentlich abschnitt. Das Kodak-Modell hat zwar nicht die schnellste Druckgeschwindigkeit, überzeugt aber dank niedriger Seitenkosten und guter Ausstattung.

Epson Stylus SX435W für 59 Euro

Auch das Epson-Kombigerät ist vom Preis her ein Schnäppchen. Immerhin liegt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 99,99 Euro. Das Kombigerät für zu Hause benötigt recht wenig Platz und bietet aktuelles 11n-WLAN, ein kleines Vorschau-Display und vier separate Tintentanks. Im PC-WELT-Check der Seitenpreise kommt es mit Tintentanks der höchsten Füllmenge und Kombi-Pack auf 3,7 Cent für eine schwarzweiße und 9,1 Cent für eine farbige Seite. Das sind mittelmäßige Tinten-Folgekosten, die für Anwender okay sind, die nicht übermäßig viel drucken und kopieren.
 
 
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT Hacks
PC-WELT Hacks Logo
Technik zum Selbermachen

3D-Drucker selbst bauen, nützliche Life-Hacks für den PC-Alltag und exotische Projekte rund um den Raspberry Pi. mehr

1323980
Content Management by InterRed