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Notebook trotzt Wasser, Staub und Extremtemperaturen

15.05.2008 | 16:08 Uhr |

Das FC-N22A von NEC eignet sich für Exkursionen am Nordpol gleichermaßen wie Touren durch die Sahara. Dank Stromspar-Prozessor soll eine Akku-Ladung für 12 Stunden Betrieb reichen.

NEC hat in Japan ein Notebook vorgestellt, das sich speziell für den Einsatz bei Extremwitterungen anbietet. Das FC-N22A wurde nach den Spezifikationen des US-Militärs gefertigt. Weder Wasser noch Staub können dem robusten Rechner etwas anhaben. Hierzu hat der Hersteller extra die Anzahl der Schrauben und Gewinde reduziert und die verbleibenden so konzipiert, dass keine Feuchtigkeit und keine Partikel eindringen können. Soviel Sicherheit hat aber seinen Preis: Mit 2,5 Kilo fällt das Notebook recht schwer aus. Noch beeindruckender ist jedoch der Temperaturbereich, in dem das Notebook betrieben werden kann: minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Das Gehäuse basiert auf Magnesium und wurde mit einem integrierten Wärmeableitungssystem für passiv gekühlte Komponenten ausgestattet.

Das TFT-Display ist 12,1 Zoll groß und visualisiert Inhalte mit einer Auflösung von bis zu 1.024 x 768 Pixel. Im Inneren verrichtet ein Intel Core 2 Duo ULV U7500 Prozessor mit einer Taktfrequenz von rund 1 Gigahertz und besonders niedrigem Energieverbrauch seinen Dienst. Dadurch schafft das Gerät eine Betriebsdauer von bis zu 12 Stunden. Der DDR2-Arbeitsspeicher lässt sich auf maximal 4 Gigabyte ausbauen. Für Daten steht eine 80-Gigabyte- Festplatte zur Verfügung. NEC verlangt für das FC-N22A inklusive Windows XP umgerechnet 2.800 Euro. Ob das Gerät auch nach Europa kommen wird, ist nicht bekannt.

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