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Notebook: Mehr Tempo, weniger Strom

Hewlett-Packard stellt ein ultraflaches Notebook mit Intels

Hewlett-Packard stellt ein ultraflaches Notebook mit Intels 500-MHz-Pentium-III vor. Daß so ein leistungsfähiger Chip in einem mobilen Rechner eingesetzt werden kann, ist vor allem auf die neuen Techniken zur Hitzereduktion zurückzuführen. Auch das kurvenreiche, schicke Design des neuen OmniBook 900 dient laut HP-Manager Mark Jourlait dazu, den Luftstrom zu reduzieren. Erstmals sind die Modelle der 900er Serie mit einem 13-Zoll-Display ausgestattet. Die Preise liegen je nach Konfiguration um die 3300 Dollar.

Mit schnelleren Prozessoren und größeren Displays wird die Leistungskluft zwischen Notebooks und Desktop-PCs immer kleiner. Hohe Taktraten sind bei den mobilen CPU durch neue Techniken möglich - etwa Intels sogenannter SpeedStep-Technik. Damit soll der Prozessor schneller laufen, sobald das Notebook von Batterie- auf Netzbetrieb umschaltet. Denn der für Januar erwartete 600-MHz-Pentium-III soll bei Batteriebetrieb nicht viel mehr als 500 MHz schaffen. Mit der neuen Technik wäre - zumindest ans Stromnetz angeschlossen - die volle Taktrate möglich. AMD will nächstes Jahr mobile CPUs mit der ähnlichen Gemini-Technik präsentieren.

Da im Desktop-Geschäft wegen des anhaltenden Preisverfalls nicht mehr viel Geld zu verdienen ist, setzen die Hersteller jetzt verstärkt auf den lukrativeren Notebook-Geschäft (PC-WELT, 6.12.99, sp).

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