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Notbrems-Funktion in 1 Million Volvos verbaut

09.07.2013 | 09:52 Uhr |

Moderne Sicherheits-Assistenten setzen sich allmählich durch: Volvo teilte heute mit, dass es bis dato 1.000.000 Fahrzeuge mit Notbremsfunktion verkauft habe.

Spurwechsel-Assistent (der vor Fahrzeugen im Toten Winkel warnt), Spurhalte-Assistent (der notfalls automatisch gegenlenkt, wenn der Wagen droht, unbeabsichtigt die Spur zu verlassen), ACC (das den Abstand zum Voraus fahrenden Wagen hält und automatisch abbremst beziehungsweise beschleunigt) und City-Notbrems-Assistenten halten in immer mehr Fahrzeugen Einzug. Besonders Volvo arbeitet an seinem Image, ausgesprochen sichere Fahrzeuge herzustellen. Bezog sich das „sicher“ früher nur auf die passive Crashsicherheit, so verbauen die Schweden seit einiger Zeit auch besonders viele Sicherheits-Assistenten in ihren Modellen. Das honoriert der Kunde offensichtlich: Bis heute verkaufte Volvo 1.000.000 Fahrzeuge mit dem City-Notbrems-Funktion.

Der Notbremsassistent wurde erstmals 2010 im Volvo S60 und V60 vorgestellt. Das City Safety System, das um den City-Notbrems-Assistent ergänzt werden kann, ist mittlerweile serienmäßig in allen Volvo-PKWs verbaut (außer im XC90). Seine Weltpremiere feierte das City Safety System 2008 im Volvo XC60.

Die Volvo-Systeme mit Notbremsfunktion im Überblick

1. Das in allen Volvo Modellen (außer XC90) serienmäßige City Safety System leitet eine automatische Notbremsung ein, wenn der Fahrer nicht auf stehende oder langsamere Fahrzeuge vor dem eigenen Auto reagiert. Das System ist bis 50 km/h aktiv.

2. Der optionale Notbremsassistent mit automatischer Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung ist zwischen 4 und 80 km/h aktiv. Mittels Radar und Kamera erfasst es Fußgänger oder in der Fahrspur pendelnde Fahrradfahrer vor dem Volvo. Reagiert der Fahrer nicht auf eine akustische und optische Warnung, leitet das System selbstständig eine Notbremsung ein.

3. Das aktive Abstands- und Geschwindigkeitsregelsystem mit Bremsassistent Pro arbeitet ab 4 km/h und kann so Unfälle verhindern, solange der Geschwindigkeitsunterschied maximal 35 km/h beträgt. Ist die Differenz größer, wird zumindest die Aufprallgeschwindigkeit reduziert. Die Notbremsung wird automatisch eingeleitet, wenn der Fahrer nicht reagiert und eine Kollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug droht.

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