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Symantec bietet Programm zur Benutzerkontensteuerung an

14.10.2008 | 08:47 Uhr |

Symantec will Microsoft offenbar mit einem kostenlosen Programm zeigen, wie die oft als lästig empfundene Benutzerkontensteuerung von Windows Vista so umgesetzt werden kann, dass Anwender sie besser akzeptieren und sich nicht mehr daran stören.

Die so genannte Benutzerkontensteuerung von Windows Vista ist für viele Anwender nach wie vor mehr Ärgernis als willkommene Sicherheitsfunktion. Symantec will demonstrieren, wie man diese Funktion so gestalten kann, dass sie sowohl sicherer als auch benutzerfreundlicher ist. Das bislang nur als englische Beta-Version kostenlos erhältliche Norton UAC Tool soll die Rückfragen auf das unvermeidliche Minimum reduzieren.

Das Norton UAC Tool ist ein laufendes Projekt der Norton Labs . Es soll die serienmäßige Benutzerkontensteuerung (UAC - User Account Control) von Windows Vista ersetzen. Es baut eine Liste legitimer Anwendungen ("Whitelist") auf, bei denen zukünftig nicht mehr nachgefragt werden soll. Dazu gibt es, wie etwa bei manchen Desktop Firewalls, eine entsprechende Option in der Dialog-Box ("Don't ask me again").

Der Dateiname und eine Prüfsumme der Programmdatei werden an Symantec übertragen. Damit soll eine Liste legitimer Programme aufgebaut werden, die mit dem UAC Tool ausgeliefert und per LiveUpdate aktualisiert werden soll. Das Norton UAC Tool zeigt außerdem an, ob die Anwendung digital signiert ist und von wem. Es informiert ferner darüber, ob die Programmdatei in einem geschützten Verzeichnis liegt.

Bislang ist das Norton UAC Tool nur in englischer Sprache erhältlich. Es gibt jeweils eine Fassung für die 32-Bit- und die 64-Bit-Versionen von Vista. Es handelt sich um experimentelle Software, die sicherheitshalber nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden sollte.

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