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Nokia Booklet 3G

03.09.2009 | 15:30 Uhr |

Nokia baut gute Handys. Ob der finnische Hersteller auch ein Netbook mit dem gewissen Etwas entwickeln kann, erfahren Sie hier. Alle Infos und ein erster Eindruck zum Nokia Booklet 3G.

Nokia Booklet 3G: Social Hub
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© 2014

Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo hat auf der Nokia World in Stuttgart die neue Aufteilung für die Hardware-Sparte bei Nokia verkündet: Mobiltelefone, Smartphones und mobile Computing. Ein erstes Produkt aus dem Mobile-Computing-Bereich ist auch schon fast fertig: das Nokia Booklet 3G mit 10,1 Zoll-Dispay. Es soll im Oktober oder November und damit pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Kostenpunkt: knapp 700 Euro.

Die Erfahrungen im Bereich mobile Kommunikation will Nokia nun also auch auf Netbooks bringen. In diese Kategorie ist das Nokia Booklet 3G mit seinen 1,2 kg Gewicht und 26 x 18,5 x 2 cm Größe nämlich einzusortieren.

Nokia Booklet 3G: Profil-Verwaltung
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Dass Nokia ein Mobilfunkhersteller ist, zeigt sich an ein paar feinen, sehr nützlichen Kleinigkeiten. So hat das Windows-7-Gerät einen Steckplatz für eine SIM-Karte integriert. Doch während die meisten Notebook es nicht dulden, dass die SIM-Karte im laufenden Betrieb eingesteckt wird, ist das für das Nokia Booklet 3G kein Problem. Der Steckplatz für die SIM-Karte liegt zudem gut zugänglich an der rechten Gehäuseseite, direkt neben dem Slot für eine Micro-SD-Karte.

Verbunden damit ist das Desktop-Widget Social Hub. Es erlaubt den direkten Zugriff auf soziale Netzwerke wie Facebook und Flickr. Eigene Netzwerke kann der Anwender im Moment aber nicht integrieren, Xing beispielsweise ist damit also derzeit also außen vor. Weiter kann der Nutzer aus dem Social Hub heraus SMS schreiben und vom Netbook aus versenden. Alternativ lässt sich der Social Hub auch über die spezielle Nokia-Taste öffnen.

Außerdem verfügt das Nokia Booklet 3G über A-GPS. Nokia hat ein Ovi-Maps-Widget auf dem Startbildschirm hinterlegt. Mit einem Klick kann sich der Nutzer orten lassen und ortsbezogene Dienste nutzen. Bis der eigene Standort gefunden ist, soll es bei einem Warmstart im Auto laut Nokia 10-15 Sekunden dauern.

Weiter ist das Gerät mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet. Befindet sich das Gerät im Schlafmodus, kann der Nutzer es mit zwei Mal antippen auf die Fläche neben dem Mauspad wieder aufwecken. Er kann aber auch ganz klassisch eine Taste drücken.

Nokia Booklet 3G: der Steckplatz für die SIM-Karte neben dem Platz für die Micro-SD-Karte
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Und schließlich bietet das Nokia Booklet 3G eine Art Profil-Verwaltung: Auf Nokia-Handys gibt es seit Uhrzeiten die Möglichkeit, Klingelton-Profile einzustellen. Diese Idee hat Nokia auch für die Notebooks übernommen. An der rechten Gehäuseseite befindet sich ein Knopf, mit dem sich drei verschiedene Betriebsmodi aktivieren lassen. Das soll helfen, je nach Tätigkeit die Akkulaufzeit zu verlängern oder eben eine möglichst hohe Leistung zu bieten. Zudem lässt sich das Netbook darüber in den Schlafmodus versetzen oder herunterfahren.

Im Innern werkelt ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 Ghz, der Arbeitsspeicher beläuft sich auf ein Gigabyte DDR2-RAM. Die HDD bietet 120 GB. Statt der üblichen vier oder acht Zellen-Akkus wie in anderen Netbooks protzt der Akku im Nokia Booklet 3G mit 16 Zellen. Die Akulaufzeit soll bei 12 Stunden liegen, sofern weder WLAN (802.11 b/g/n) noch UMTS noch GPS aktiviert ist. Zudem wird Bluetooth unterstützt.

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