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40 Prozent Marktanteil sind nicht genug

Nokia versucht mit Preissenkungen statt Innovationen die Konkurrenz in Europa und den USA weiter unter Druck zu setzen. Im Juli hat das Unternehmen die Großhandelspreise für viele Multimediahandys um bis zu 10 Prozent gesenkt. Wenn Samsung&Co. da mithalten wollen, dann müssen sie ihre ohnehin schon dünnen Gewinnmargen noch weiter senken.

Nokia setzt die Konkurrenz mit Preissenkungen noch stärker unter Druck. Im Juli hat der Marktführer die Großhandelspreise in Europa und den USA für viele populäre Media- und Musikhandys um bis zu zehn Prozent gesenkt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Branchenkenner. Untersuchungen in Finnland, der Heimat des Konzerns, ergaben einen starken Preisverfall bei den Musikhandys 5310 XpressMusic und 5610 XpressMusic sowie dem Multimedia-Handy N81 8GB .

Die Hersteller fechten einen verschärften Kampf um den Kunden in den gesättigten Märkten in Europa und den USA aus. Dort sinkt die Nachfrage nach Handys und der Wettbewerb wird zunehmend über den Preis ausgetragen. Die Preissenkungen von Nokia setzt die Konkurrenz weiter unter Druck, sie muss ihre ohnehin schon dünnen Gewinnmargen weiter senken. Das ist eigentlich ein unfairer Kampf, weil Nokia durch seine Größe wiederum äußerst günstige Konditionen von seinen Zulieferern bekommt.

Der finnische Konzern konnte im zweiten Quartal 122 Millionen Handys verkaufen und seinen weltweiten Marktanteil auf 40 Prozent ausbauen. Das Unternehmen verkaufte alleine fast so viele Handys wie seine vier stärksten Konkurrenten zusammen. Auf dem zweiten Platz im globalen Ranking steht Samsung mit 45,7 Millionen Geräten. Danach folgt Motorola mit 28,1 Millionen Einheiten, knapp gefolgt von LG Electronics, die 27,7 Millionen Mobilfunkgeräte an den Mann bringen konnten. Sony Ericsson verkaufte 24,4 Millionen Handys.

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