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Nokia XpressMusic: 5310 und 5610 vorgestellt

Mit der XpressMusic-Edition hat Nokia auch im lifestylelastigen Musikbereich Fuß gefasst. Damit der Erfolg nicht auf der Strecke bleibt, schicken die Finnen zwei weitere Modelle der eigenwilligen Geräte-Reihe ins Rennen. Ab dem vierten Quartal 2007 geben 5310 und 5610 ordentlich was auf die Ohren, hinzu tritt das bereits erschienene 5700 mit neuem Anstrich.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat Nokia mit den Nseries der Music Edtion und den eigenwilligen XpressMusic-Modellen im lifestylelastigen Musikbereich gegenüber der Konkurrenz deutlich aufgeholt. In London stellte Nokia heute drei weitere XpressMusic-Modelle vor - zwei davon dürften dem informierten Handynutzer bekannt vorkommen.

Mit dem 5610 bringt Nokia einen Slider in schickem Schwarz, das an den Seiten durch farbige Elemente unterbrochen ist; je nach Wunsch stehen Rot und Blau zur Auswahl. Gegenüber dem 5300 XpressMusic hat Nokia auf die seitlich neben dem TFT-Display liegenden Shotcuts für den Musicplayer verzichtet, stattdessen können Titel über einen Schieberegler unterhalb des Displays angesteuert werden. Haben hier etwa Neonodes N2 und Apples iPhone Modell gestanden? Doch nicht nur Aussehen und Bedienkonzept wurden überarbeitet, auch unter der Hülle hat sich einiges getan.

Der Slider verfügt über eine 3,2 Megapixel-Kamera und sollte Fotos ins abzugreifer Qualität knipsen - die Digicam kann also zuhause gelassen werden. Das Display ist mit 2,2 Zoll ausreichend groß und stellt auf 240x320 Pixeln bis zu 262.144 Farben dar. Das 5610 kommt im vierten Quartalden Handel, der Preis wird mit 300 Euro (netto) angegeben.

Für Abwechslung sorgt das ultraschlanke 5310. Als erstes Barrenhandy der XpressMusic-Reihe ist es für eine Zielgruppe interessant, die mit Sildern und drehbaren Tastatureinheiten nichts anfangen kann. Wie beim 5300 findet der Nutzer neben dem Display drei Tasten zum Bedienen des Musikplayers. Mit einer Tiefe von 9,9 mm ist das Gerät außergewöhnlich dünn - dass es in der Hosentasche zerbricht muss jedoch nicht befürchtet werden, die Technik wird in einem hochwertigen Metallgehäuse sicher verpackt.

Der 3,5 mm Klinkenstecker ist bereits vom 5700 bekannt und erlaubt die Verwendung handelsüblicher Kopfhörer, sodass um die Standard-Komponente im Lieferumfang ein großer Bogen gemacht werden kann. Damit dem audiophilen Handynutzer unterwegs nicht die Musik ausgeht, kann der interne Speicher über microSD-Karten erweitert werden.

Auch sonst überzeugt das 5310. Fotos und Videoaufnahmen werden mit einer 2 Megapixel-Kamera erfasst, die Darstellung erfolgt auf einer QVGA-Komponente mit 240x320 Pixeln und 18 Bit Farbtiefe. Nokia wird den XpressMusic-Barren im vierten Quartal in den Handel bringen. Dabei wird nicht nur die verbaute Technik so manchem Nokia-Freund verzücken, auch der Preis ist mit 225 Euro (netto) äußerst günstig.

Mit dem 5700 schicken die Finnen ihr aktuelles Topmodell erneut ins Rennen, diesmal jedoch mit einer komplett anderen Farbgebung. Statt in sportlichem Weiß-Rot kommt die Neuauflage in klassischem Schwarz in den Handel. Bei der Technik hat sich allerdings nichts gändert: Triband-GSM und UMTS bestimmen das Bild im Netzfunk, als Betriebssystem kommt Symbian S60 3rd Edition zum Einsatz. Damit die Musik nicht zu kurz kommt, kann der interne Speicher von 35 MB mit microSD-Karten erweitert werden.

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