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Handymarkt - das 3. Quartal 2007 im Überblick

Der Handymarkt konnte im 3. Quartal 2007 deutlich zulegen. Nachdem Nokia die Spitzenposition im Jahresabo gebucht hat und Samsung im Vorquartal den zweiten Platz von Motorola übernahm, gehen die Gefechte zwischen Sony Ericsson und LG - Plätze vier und fünf - in die heiße Phase. Einziger Negativ-Ausreißer ist erneut Motorola, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an Boden verliert.

Vier Gewinner, ein deutlicher Verlierer. So oder ähnlich könnte die Zusammenfassung aller Marktzahlen der fünf großen Mobilfunk-Hersteller für das 3. Quartal 2007 lauten. Während aus Finnland erneut Verkaufsrekorde gemeldet wurden, zeigen sich auch andere Mitglieder der Handybranche mit den Ergebnissen der vergangenen drei Monate zufrieden - nur in den USA herrscht abermals Endzeitstimmung.

Aktuellen Zahlen der Marktforscher von iSuppli zufolge, wurden zwischen Juli und September 2007 weltweit 283 Millionen Mobiltelefone verkauft. Das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorquartal, gegenüber Q3 2006 stieg der Absatz um 15,4 Prozent. Wer den Markt kennt, wird über die Spitzenposition nicht überrascht sein: Erneut setzt sich Nokia mit 111,7 Millionen verkauften Handys gegen die Asiaten und Amerikaner durch, der Marktanteil steigt auf Monopol-verdächtige 39,5 Prozent. Dass auch die Konkurrenz zulegen kann, stellt Samsung unter Beweis. Die Koreaner belegen mit 42,6 Millionen verkaufter Einheiten bei einem Marktanteil von 15,1 Prozent den zweiten Platz und rücken dichter an den Platzhirschen heran: während Samsung verglichen zum Vorquartal rund 13,9 Prozent mehr Endgeräte verkaufte, stieg der Absatz bei Nokia um 10,8 Prozent.

Nachdem Motorola im 2. Quartal dieses Jahres die Silbermedaille an die Koreaner abgeben musste und bei den weltweiten Verkaufszahlen seither den 3. Rang belegt, können sich die Amerikaner ihre Verkaufszahlen für das letzte Quartal schmecken lassen: 36,5 Millionen Geräte wurden verkauft, ein Anstieg gegenüber dem Vorquartal um 1 Million (vorläufige Zahlen). Doch ein übler Beigeschmack bleibt. So ging der Marktanteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zurück und verdeutlich ein weiteres Mal die ernste Lage, in der sich das Unternehmen seit Anfang des Jahres befindet.

Die Plätze vier und fünf liegen eng beieinander, wobei Sony Ericsson sich knapp vor LG Electronics behaupten kann. Mit einem Zuwachs von jeweils 0,2 Prozent bleibt der Abstand der Marktanteile zwischen SE (9,2 Prozent, 25,9 Millionen Geräte) und LG (7,2 Prozent, 21,9 Millionen Geräte) gleich. Die weiteren Mobilfunk-Hersteller erzielten einen Absatz von weltweit 44,4 Millionen Einheiten, deren Marktmacht sank um 1,5 auf 15,7 Prozent.

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