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Ovi-Store startet unglücklich

28.05.2009 | 13:09 Uhr |

Der Start von Nokias Applikationsstores ist laut zahlreichen Blog-Einträgen und Medienreaktionen gründlich misslungen. Sowohl technische Probleme als auch fehlender Bedienkomfort haben bei Usern wie Applikationsentwicklern für Unmut gesorgt.

Da Nokia seine Kunden mit der Einrichtung eines eigenen Software-Supermarkts jedoch ebenso erfolgreich bedienen möchte wie etwa Apple mit seinem App-Store für iPhone-Benutzer folgte rasch eine offizielle Entschuldigung auf dem Ovi-Blog.

Nokia verzeichnete ein außergewöhnliches Datenverkehrsaufkommen, unmittelbar nachdem der Ovi-Store um zwei Uhr morgens freigeschalten worden ist. Die daraus resultierende Überlastung der zur Verfügung stehenden Server bewirkte Schwierigkeiten beim Zugriff über ovi.com und store.ovi.mobil. Nokia reagierte darauf mit einem sofortigen Ausbau der Serverkapazitäten, was eine leicht verbesserte Performance nach sich zog. "Wir möchten uns jedoch für jegliche Unannehmlichkeiten entschuldigen, die Ovi Store-Usern entstanden sind und ersuchen um deren Feedback, um unser Service schnellstmöglich optimieren zu können," so Eric John, Hauptverantwortlicher für das Produktmarketing des Ovi-Stores bei Nokia, auf dem Ovi Blog .

Neben den aus der Serverüberlastung - die laut Angaben auf dem Portal Netzwelt http://www.netzwelt.de immer noch lange Ladezeiten verursacht - resultierenden Problemen wurde auch das Benutzerinterface harsch kritisiert. Es sei weder leicht verständlich noch intuitiv bedienbar. Obendrein sei der Ovi-Store nicht so gut bestückt worden wie angekündigt, so der Tenor. Software sei plötzlich verschwunden, berichtet etwa das Fachportal Areamobile. Statt der angekündigten 20.000 Applikationen standen gerade einmal einige hundert Anwendungen zur Verfügung. Auch von Entwicklerseite wurden Beschwerden hinsichtlich des Registrierens und Einstellens von Applikationen laut. (pte)

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