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Nokia: Handypreise steigen durch UMTS

Nokia konnte innerhalb der vergangenen drei Monate den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) für seine Mobiltelefone steigern. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2005 legte der Wert von 99 Euro auf 103 Euro zu, dabei spielte vor allem die 3G-Technologie eine entscheidende Rolle.

Nokia konnte innerhalb der vergangenen drei Monate den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) für seine Mobiltelefone steigern, dies teilte das Unternehmen am Dienstag in Helsinki mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2005 legte der Wert von 99 Euro auf 103 Euro zu, dabei spielte vor allem die 3G-Technologie eine entscheidende Rolle. "Die positive Entwicklung der UMTS-Handy-Absatzzahlen in Europa und zugleich ein geringerer Absatz in den Schwellenländern ließ den ASP ansteigen, was von Nokia Anfang des Jahres in dem Ausmaß nicht erwartet wurde", erklärt Michael Busse, Analyst bei Helaba Trust. Ursprünglich hatten die Finnen die Preise für ihre Produkte gesenkt, um im Wettbewerb mit der Konkurrenz am Markt bestehen zu können.

Am 20. April wird Nokia die aktuellen Geschäftszahlen für das abgelaufene erste Quartal 2006 bekanntgeben, der höhere ASP dürfte sich positiv auf die Gewinne des Unternehmens ausgewirkt haben. Daher ist mit Spannung abzuwarten, ob sich dieser Trend auch in den folgenden Monaten fortsetzen wird, denn sollten die anderen Hersteller nicht nachziehen, so wäre Nokia erneut in Zugzwang und müsste seine Preise erneut senken. "Entscheidend wird sein, wie sich der Absatz der UMTS-Handys im Vergleich zum Neukundengeschäft in den Schwellenländern entwickeln wird", so Busse weiter. Erst in der vergangenen Woche hatte der finnische Marktführer mitgeteilt , dass die Geräte der neuen N-Series später kommen und etwa 100 Euro bis 200 Euro über dem ursprünglich festgesetzen Einführungspreis liegen werden.

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