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Nokia-Handy als Fahrschein und Zahlungsmittel

15.04.2008 | 13:21 Uhr |

Der Hersteller von Mobiltelefonen will noch in diesem Jahr das 6212 classic mit NFC-Technik ausliefern. Mit bloßer Berührung lassen sich damit Aktionen ausführen.

Nokia hat das 6212 classic mit NFC-Technik (Near Field Communication) vorgestellt. Damit können die Nutzer durch einfaches Berühren Visitenkarten oder Kalendereinträge austauschen. Simpel: Fotos und Videos lassen sich durch gegenseitiges Berühren zweier NFC-fähiger Geräte übertragen. Genauso einfach funktioniert auch das Koppeln von kompatiblen Bluetooth-Geräten. Darüber hinaus kann das Nokia 6212 classic als Fahrkarte genutzt werden – die Bezahlung erfolgt über das Mobilfunknetz, wodurch das lästige Warten am Fahrkartenschalter entfällt. Ebenso lassen sich mobile Zahlungen vornehmen: Kreditkarteninformationen im Gerät speichern und schon kann via Internet auf das Konto zugegriffen werden. Voraussetzung ist ein Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter und die Installation einer sicheren Anwendung. Sichere Transaktionen sollen durch die zusätzliche Eingabe eines Passcode gewährleistet sein.

Zur Ausstattung zählen ferner ein QVGA-Display mit einer 5,1 Zentimeter großen Bilddiagonale, eine 2-Megapixel-Kamera sowie ein UKW-Stereo-Radio und ein Musik-Player. Das Handy kommt mit microSD-Speicherkarten und bis zu einer Kapazität von 4 GB zurecht. Der Hersteller liefert 3 selbstklebende NFC-Tags mit, von denen eines die im Mobiltelefon enthaltene Einführung aktiviert. Nokia will mit der Auslieferung des 6212 classic im dritten Quartal starten. Ohne Vertrag soll es rund 240 Euro kosten.

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