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Preiswerter Business-Barren mit HSDPA und WLAN

Das Nokia E51 ist ein preiswerter Barren mit großem Funktionsumfang und kleinen Maßen. Vielfältige Business-Tools und umfassende Verbindungsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen. Als erstes Eseries-Modell kann sich das E51 auch in eine TK-Infrastruktur von Cisco oder Alcatel/Lucent integrieren.

Am selben Tag, an dem Apple das iPhone und dessen UK-Exklusivvermarkter in London vorstellt, zeigt Nokia auf dem Enterprise Mobility Day Event an der Themse ein neues Business-Smartphone. Das E51 in klassischem Candybar-Design soll seinen Besitzer durch besonders komfortable Bedienung bei der Arbeit unterstützen. Gedacht ist das Gerät für Geschäftsleute, die in Echtzeit Zugang zu den für ihre Arbeit wichtigen Daten benötigen und Verbindung zu Kollegen und Kunden halten möchten. Noch im vierten Quartal 2007 soll das E51 seinen Vorgänger E50 ablösen und sich nahtlos in die aktuelle Eseries-Generation einreihen.

Erstmals gelingt es Nokia, ein Smartphone mit Vollausstattung in ein konkurrenzfähig schmales Gehäuse zu verpacken: nur 12mm dünn und mit 100 Gramm nicht einmal besonders schwer eignet sich das E51 hervorragend als täglicher Begleiter. Dabei darf auch mal etwas hektischer zugehen, denn eine Edelstahlhülle schützt das Handy gegen Stürze und Kleingeld in der Jackentasche. Doch zum unentbehrlichen Partner jedes Geschäftsmanns wird man nicht nur durch Äußerlichkeiten.

Als erstes Smartphone arbeitet das E51 mit Nokias neuen Mobilitätslösungen Intellisync Call Connect für Cisco und Alcatel Lucent zusammen. Das Telefon integriert sich somit in bestehende Telefonanlagen und kann auch die Mobilteile der firmeninternen TK-Landschaft ersetzen, ohne dass Kollegen auf Durchwahl- und Makel-Funktionen verzichten müssen oder von Konferenzgesprächen ausgeschlossen sind. Unternehmen, die Nokias neue Call Connect-Lösung nutzen, können darüber hinaus ihre Telefonkosten senken: sofern verfügbar leitet sie Anrufen zu internen Zielen automatisch übers firmeninterne IP-Netz weiter, was auch dabei helfen kann, Kosten für Ferngespräche zu reduzieren, wenn ein Unternehmen über eine vernetzte TK-Infrastruktur verfügt. Ein weiterer Vorteil: Mitarbeiter sind dann unter einer einzigen Telefonnummer und einer einzigen Sprachmailbox erreichbar und nutzen nur noch eine einheitliche Rufnummer für alle ausgehenden Gespräche.

Neben den telefonzentrischen Funktionen stopft Nokia das neueste Kind der Eseries, das auf dem zeitgemäßen Smartphone-System S60 3rd Edition mit Featurepack 1 basiert, mit allerlei nützlichen Programmen für die tägliche Arbeit voll. Etwa die Nokia Office Tools 2.0, mit denen PDF- und Office-Dokumente betrachtet werden können, oder Nokia Maps, damit man immer einen Stadtplan bei der Hand hat. Über optionale GPS-Komponenten wird das E51 ohne weitere Software damit auch zum Navigationssystem. Setup-Assistenten helfen bei der Einrichtung von E-Mail oder Internet-Zugang. Darüber hinaus ist der Besitzer per Quadband-GSM, GPRS/EDGE und UMTS in den Frequenzbändern 850 und 2100 Mhz fast überall auf der Welt erreichbar. Danke Datenbeschleuniger HSDPA erreicht das E51 Downloadraten von bis zu 3,6MBit/s, natürlich abhängig vom Netzbetreiber. Alternativ verbindet sich das Handy über WLAN mit dem Internet und dank integriertem SIP-Client auch mit VoIP-Knotenpunkten wie der heimischen Fritz-Box. Lokal transferiert das E51 Daten via Bluetooth 2.0EDR und USB.

Für die Entspannung zwischen den Geschäftterminen sorgen ein UKW-Radio oder der Media-Player, der alle gängigen Audio- und auch einige Video-Formate abspielt. Besonders schöne Momente lassen sich mit der 2-Megapixel-Kamera als Foto oder Videos aufnehmen. Die Anzeige erfolgt über ein 2 Zoll großes QVGA-Display mit 24 Bit Farbtiefe. Dem Nutzer stehen für Daten und Programme insgesamt 130 MB interner Speicher zur Verfügung, der durch MicroSD-Karten um weitere vier Gigabyte erweitert werden kann.

Trotz der vielen Funktionen verschafft der 1070 mAh starke Akku dem E51 respektable Laufzeiten. Gespräche können nach Herstellerangaben bis zu 4,4 Stunden geführt werden, im Standby soll das Modell ganze 13 Tage durchhalten. Es wird ab dem vierten Quartal 2007 für voraussichtlich 350 Euro ohne Steuern und Mobilfunkvertrag erhältlich sein.

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