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Das iPhone sorgt für Paranoia

19.10.2007 | 12:45 Uhr |

Olli Pekka Kallasvuo, CEO von Nokia, leidet unter Verfolgungswahn. Schuld ist das iPhone von Apple.

Der Eintritt von Apple in den Markt für Mobiltelefone hat bei Nokia -Chef Olli Pekka Kallasvuo eine "Paranoia" hervorgerufen. Dies äußerte der finnische Manager am Donnerstag auf einer Analystenkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen des Handy-Konzerns. Auch wenn Apple "nur" geplant hat, zehn Millionen iPhones bis Ende des Jahres 2008 zu verkaufen, sollte die Bedeutung des Gerätes nicht unterschätzt werden, so Kallasvuo. Nokia werde mehr Geld in die Forschung und Entwicklung investieren, um den Angriff von Apple und dem "Blackberry"-Hersteller Research in Motion ( RIM ) zu kontern.

In der Tat sprechen die nackten Verkaufszahlen nicht für Apple: Nokia hat gestern bekannt gegeben, dass im jüngsten Quartal knapp 112 Millionen Geräte verkauft wurden. Eigenen Schätzungen zufolge kontrollieren die Finnen nun 39 Prozent vom weltweiten Handy-Markt. Allerdings wächst der Rivale RIM noch schneller: Die Kanadier verdoppelten Umsatz und Gewinn im jüngsten Quartal . (ajf)

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