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No Man's Sky: ASA ermittelt wegen irreführender Werbung

29.09.2016 | 14:54 Uhr |

Die britische Advertising Standards Authority (ASA) ermittelt wegen irreführender Werbung gegen Entwickler Hello Games.

Die Werbewächter der britischen Advertising Standards Authority (ASA) haben ein Ermittlungsverfahren gegen die Entwickler von No Man's Sky eingeleitet. Das bestätigte die von der Werbeindustrie unterstützte Aufsichtsbehörde gegenüber Eurogamer .

Das Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, nachdem bei der Behörde mehrere Beschwerden verärgerter No-Man's-Sky-Käufer eingegangen seien. Die Ermittlungen beziehen sich vor allem auf die Steam-Store-Page des Spiels. Dort verwende der Entwickler Screenshots und Videos, die Szenerien und Features zeigen, die im finalen Spiel gar nicht enthalten sind. Konkret geht es um ein intelligenteres Verhalten der Fauna, großangelegte Schlachten und das Flugverhalten der Schiffe. Die Screenshots würden außerdem nicht die finale Spielgrafik widerspiegeln.

Die ASA untersucht Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht in der Werbung. Die Aufsichtsbehörde kann Sanktionen aussprechen, die im schlimmsten Fall ein Verbot der betreffenden Werbung nach sich ziehen können. Im Falle von No Man's Sky würde ein Verbot nicht nur die Steam-Store-Page sondern auch andere Plattformen wie etwa YouTube oder den PlayStation Store betreffen. Valve und Hello Games sind nun aufgerufen, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen.

Hello Games und Chef-Entwickler Sean Murray waren zum nach dem Launch von No Man's Sky im August ins Kreuzfeuer geraten. Viele Käufer des gehypten Spiels waren von der finalen Fassung enttäuscht und machten ihrem Ärger über fehlende Features unter anderem bei Reddit Luft. Einige von ihnen versuchten sogar, eine Rückerstattung des Kaufpreises zu bekommen – scheiterten jedoch mit diesem Vorhaben.

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