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Nintendos Wii U angeblich mit Mod-Chip gehackt

03.05.2013 | 05:28 Uhr |

Der Hersteller WiiKey will ein System anbieten, das die Nutzung kopierter Spiele auf der Wii U ermöglicht. Nintendo kündigt an, auf diesen Vorstoß zu reagieren.

Bislang galt Nintendos Wii U als relativ sicher und verweigerte die Nutzung nicht offiziell lizenzierter Software. Dem Mod-Chip-Hersteller WiiKey soll es nun jedoch gelungen sein, ein Bauteil zu entwickeln, das die Verschlüsselung der Konsole aushebelt und so die Nutzung kopierter Spiele von einem angeschlossenen USB-Datenträger ermöglicht.

Die auf den Namen WiikeU getaufte Hardware simuliert hierfür ein optisches Laufwerk und sei länderübergreifend mit allen Versionen der Wii U kompatibel. Bislang untermauerte WiiKey seinen vermeintlichen Durchbruch jedoch noch nicht mit harten Fakten. Trotzdem ruft das Unternehmen nun den Konsolenhersteller Nintendo auf den Plan.

Der japanische Konzern teilt mit, dass man die Bestrebungen der Hacker genau im Auge behalten werde. Notfalls wolle man mit rechtlichen Schritten gegen die Macher vorgehen.

Gaming: Nintendos Wii U in ihre Einzelteile zerlegt

Eine Möglichkeit wäre beispielsweise die Veröffentlichung einer neuen Systemsoftware, die die Funktion von WiikeU unterbinden könnte. Doch auch in diesem Falle würde es wohl zu einem endlosen Kampf zwischen Hackern und Hersteller kommen. Die beiden Konkurrenten Sony und Microsoft müssen bereits auf immer neue Hacks bei ihren Konsolen reagieren.

Nintendo Wii U im Video vorgestellt
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